Wahl der Angst bewegt die Märkte / Ruinierter Ruf der Banken / Ein Hauch der Hoffnung für Großbritannien
 
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Montag, 10. Dezember 2018
 
Wahl der Angst bewegt die Märkte
 
 
 
 
 
Die Lage in Frankreich spitzt sich zu: Kurz vor der ersten Runde der Präsidentenwahl am kommenden Sonntag ist es am Donnerstagabend auf dem Champs-Élysées in Paris zu einer Schießerei gekommen. Dabei wurden der Angreifer und ein Polizist getötet, berichtet das Handelsblatt. Sicherheitsbehörden gehen laut dem Tagesspiegel dem Verdacht auf einen terroristischen Anschlag nach. Die Anspannung an den Märkten dürfte das nicht verringern. Banken und Handelshäuser befinden sich ohnehin schon in Alarmbereitschaft: Statt Familienausflug ist am Wochenende Bereitschaftsdienst angesagt. Sobald die Prognosen über den Ausgang der ersten Runde über die Bildschirme flimmern, wird es für die Banker in Paris ernst, schreibt das Handelsblatt. Warum die Frankreich-Wahl so wichtig für die Börse ist, erklärt die Wirtschaftswoche. Indessen spricht das Handelsblatt (Premium-Inhalt) von einer "Wahl der Angst": Dass die Finanzmärkte das Extremismusrisiko sehen, zeige sich unter anderem an der Verdopplung der Renditeaufschläge auf französische Staatsanleihen. Bei einem Überraschungssieg der rechtsextremen Politikerin Marine Le Pen rechnen Analysten mit einem Börsenbeben, schreibt n-tv.

Diese Angst machte am Donnerstag auch an der Frankfurter Börse bemerkbar: Hier blieben die Anleger an der Seitenlinie – und das, obwohl am französischen Aktienmarkt wieder Optimismus eingekehrt war und es auch an der Wall Street aufwärts ging, schreibt Börse ARD. Doch die gute Stimmung wollte nicht so recht auf den Dax überschwappen und so schloss der deutsche Leitindes fast unverändert bei 12.027 Punkten.

Die New Yorker Börse wurde indessen von Quartalsbilanzen gestützt. Zudem drängten Aussagen von US-Finanzminister Steven Mnuchin, wonach die Regierung schon bald die Steuern senken könnte, negative Faktoren wie die insgesamt enttäuschenden Geschäftsberichte der Unternehmen, mäßige amerikanische Konjunkturdaten und die anhaltenden politischen Unsicherheiten in den Hintergrund, berichtet das Handelsblatt. Der Dow Jones schloss 0,8 Prozent höher auf 20.578 Punkten, der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,7 Prozent auf 2355 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,9 Prozent auf ein Rekordhoch von 5916 Punkten.

Die starken Quartalsbilanzen in den USA haben zum Wochenschluss auch an der Börse in Tokio die Stimmung der Anleger aufgehellt. Der Nikkei legte heute im Laufe des Vormittagshandels um 0,8 Prozent auf 18.580 Punkte zu, der breiter gefasste Topix stieg ebenfalls 0,8 Prozent auf 1485 Zähler, notiert Reuters.

Richtig gut läuft es auch in Argentinien: Von allen Börsen der Welt hat der Aktienindex in Buenos Aires bislang am besten abgeschnitten, weiß das Handelsblatt (Premium-Inhalt). Die Rally könnte anhalten – wenn das Land seinen wirtschaftspolitische Kurs hält. Die Regierung geht auf volles Risiko.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
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  Prozent der Finanzprofis, die bei einer Mitglieder-Befragung der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) um ihre Meinung gebeten wurden, halten die Gehälter von Dax-Vorständen für zu hoch. Fast alle Befragten glauben, die Konzernlenker würden auch für deutlich geringere Summen arbeiten. Als Vergütungsgrenze gehen sie dabei von durchschnittlich 2,88 Millionen Euro aus.  
 
Quelle Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BANKEN
 
Ruinierter Ruf
 
Verbraucherschützer haben sich in die Diskussion um Geldautomatengebühren eingeschaltet. Sie ziehen gegen drei Institute vor Gericht. Dabei geht es allerdings nicht um die Gebühr an sich, sondern vielmehr um die Informationspolitik der Banken. In der Branche ist laut der Welt von einem "riesigen Reputationsschaden" die Rede – zu recht, findet das Handelsblatt (Premium Inhalt), denn: "Kein Institut sollte dafür etwas verlangen."
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
UNICREDIT
 
"Eine europäische Bank mit Sitz in Italien"
 
Nach der größten Kapitalerhöhung in der italienischen Wirtschaftsgeschichte stellt sich die Unicredit auf seiner Hauptversammlung neu auf. Schon bald soll der Umbau des Institutes abgeschlossen sein, berichtet das Handelsblatt (Premium-Inhalt).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GEHEIMKONTEN
 
Ultimatum für CS-Kunden
 
Die Steuerfahnder in den Niederlanden sind in ihren Ermittlungen um mutmaßliche Geheimkonten bei der Credit Suisse ein ganzes Stück vorangekommen. Jetzt haben sie Hunderten Kunden der Schweizer Grossbank ein Ultimatum gestellt, berichtet Finews.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DEUTSCHE BANK
 
Weitere Strafe
 
Die US-Notenbank Fed hat ihre Untersuchung über Tricksereien der Deutschen Bank am Devisenmarkt abgeschlossen. Erneut muss die Bank Millionen zahlen. Ein Teil der Strafe betrifft eine weitere verbotene Praktik der Bank, berichtet das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
NIEDRIGZINSPHASE
 
Schuldenmachen ist in
 
Die Niedrigzinsphase sorgt dafür, dass Sparen kaum noch attraktiv ist. Schuldenmachen erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit – befeuert durch Online-Kredite und den Immobilienboom. Die Banken freut das. Doch übernehmen sich die Verbraucher?, fragt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Premium-Inhalt).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Drohende US-Einfuhrbeschränkungen setzen deutsche Stahlaktien unter Druck. Börsen-Zeitung Die russische Notenbank hat die Märkte auf eine weitere Zinssenkung eingestimmt. Bild Der US-Währungshüter Robert Kaplan hält drei Zinserhöhungen in diesem Jahr weiterhin für ein realistisches Szenario. BB Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will den Euro-Rettungsschirm ESM schon auf nahe Sicht zu einem Europäischen Währungsfonds ausbauen. Rtr Da die Aareal Bank bei einem Tochterunternehmen Rückstellungen auflösen konnte, fällt die Gewinnprognose höher aus als bisher vermutet. Wiwo Die US-Bankenaufsicht hat in der Affäre um fingierte Konten beim Geldhaus Wells Fargo unzureichende Kontrollen eingeräumt. HB Die Bad Bank der Hypo Real Estate löst im September die Immobiliensparte auf. SZ Der frühere britische Premierminister John Major geht nicht davon aus, dass die großen internationalen Banken aus London abziehen werden. Fin Noch diese Woche könnte der Biotechnologiekonzern Actelion aus dem Schweizer Börsenindex SMI fallen. Rtr Die EU-Finanzmarkaufsicht ESMA warnt vor laxeren Regeln bei Derivategeschäften. HB Die Frankfurter Volksbank hat mit der deutlich kleineren Volksbank Griesheim einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. FAZ
 
 
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Die Commerzbank auf Kundenjagd
 
 
   
 
 
 
 
DAX-SENTIMENT
 
 
 
 
DAX-UMFRAGE
 
Wie geht es mit dem Dax weiter?
 
Wie geht es mit dem deutschen Leitindex weiter? Was ist Ihre Erwartung? Nehmen sie teil am Handelsblatt-Dax-Sentiment. Die Umfrage ermittelt jede Woche die aktuelle Stimmung an der Börse und gibt Anlegern dadurch Orientierung bei ihrer Geldanlage. Hier geht es zur Umfrage.
 
 
     
 
 
 
 
 
INPUT NEWS
 
 
 
     
 
  21.04.17
 
HSBC TRINKAUS & BURKHARDT AG
 
DAX - „Bullishe“ Flaggenbildung?
 
  21.04.17
 
J.P. MORGAN ASSET MANAGEMENT
 
Schwellenländer-Aktien mit guten ersten Quartal
 
  21.04.17
 
HSH Nordbank
 
Meinung weekly: Unterschätztes Frankreich-Risiko
 
  21.04.17
 
HYPOVEREINSBANK ONEMARKETS
 
Dow Jones – Es bröckelt so dahin
 
 
  Für den Inhalt sind die Emittenten verantwortlich.  
 
 
 
 
 
 
VWD TOP FUNDS
 
Die besten Mischfonds im vwd funds service, sortiert nach Performance drei Jahre, Rang 6 bis 10
 
 
 
Fondsname / KVG Performance Rücknahmepreis Datum
Ampega Balanced 3 I(t)
Ampega Investment GmbH
41,58% 205,79 steigender Kurs 20.04.2017
Multi Opportunities III
Deutsche Asset Management S.A.
40,84% 221,57 steigender Kurs 20.04.2017
Astra-Fonds
Deutsche Asset Management Investment GmbH
39,57% 259,98 steigender Kurs 20.04.2017
W&W Global-Fonds
LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH
37,48% 69,30 steigender Kurs 19.04.2017
ME Fonds Special Values A
IPConcept (Luxemburg) S.A.
36,81% 2432,88 steigender Kurs 20.04.2017
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
GROSSBRITANNIEN
 
Ein Hauch von Hoffnung
 
Theresa May, britischen Premierministerin, hat dem britischen Pfund mit ihrer Ankündigung von Neuwahlen Auftrieb verliehen – und Aktien unter Druck gesetzt. Investoren rechnen mit einem sanfteren Brexit-Kurs. Doch das könnte sich als trügerisch erweisen, warnt das Handelsblatt (Premium-Inhalt).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
NOTENBANKEN
 
Schäuble fordert Kurswechsel
 
Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister, hat eine Kurswende der Zentralbanken gefordert. "Die ultralockere Geldpolitik, die es in vielen Regionen gibt, ist nicht hilfreich." Vielmehr schüre sie Risiken wie Vermögenspreisblasen, sagte er Reuters zufolge. Schäuble selbst könnte laut dem Handelsblatt (Premium-Inhalt) bei der IWF-Tagung mit Vorwürfen konfrontiert werden. Der Grund: Seit Ausbruch der Finanzkrise hat der Bund fast 146 Milliarden Euro an Zinsen eingespart. Da stelle sich die Frage: Warum investiert er nicht mehr? Mehr Investitionen fordert auch IWF-Finanzchef Tobias Adrian von Deutschland. Das sagte der Ökonom im Interview dem Handelsblatt (Premium-Inhalt).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KLAUS KLEINFELD
 
Wenn ein Brief den Job kostet
 
Klaus Kleinfeld ist einer der bekanntesten deutschen Manager. Wegen eines Schreibens an einen Hedgefonds verlor er seinen Chefposten beim amerikanischen Metallkonzern Arconic. Nun ist das brisante Dokument öffentlich geworden, berichtet die Süddeutsche Zeitung – und stellt Kleinfelds "letzte Worte" als pdf zur Verfügung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FRANKREICHS NOTENBANKCHEF
 
Gefährliche Deregulierung
 
François Villeroy de Galhau, Frankreichs Notenbankchef, warnt vor einer Lockerung der Regulierungsmaßnahmen für Banken. Mit dem Vorgehen drohe eine erneute Finanzkrise. US-Präsident Donald Trump hingegen strebt solch eine Deregulierung an, schreibt das Handelsblatt.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Nicht Anstand, sondern das liebe Geld war es, das Fox News bekehrt hat: Der Sender hat seinen Top-Moderator Bill O'Reilly gefeuert. Er soll mehrere Frauen belästigt haben. Der Sender griff allerdings erst durch, als laut Spiegel Online mindestens 52 Werbekunden absprangen.Welche Ironie: Der Sender, der Donald Trumps Sexismus lange bagatellisierte, hatte auch O'Reilly über viele Jahre hinweg geduldet und gedeckt – und verliert deshalb nun seine lukrativste Profitquelle.
 
 
 
 
 
 
 
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