Slack plant Börsengang à la Spotify / Weltbank-Kritiker als Weltbank-Chef / Postbank geht fremd
 
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Donnerstag, 12. Dezember 2019
 
Slack plant Börsengang à la Spotify
 
 
 
 
 
Kennen Sie Slack? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den fast zehn Millionen Menschen weltweit, die die Bürochat-App mittlerweile bei der Arbeit nutzen. Mehr als 85.000 Firmen gehören zu den zahlenden Kunden des Unternehmens – und nun plant der Tech-Konzern den Sprung an die Börse, wie das Wall Street Journal berichtet. Demnach hat Slack einen vertraulichen Antrag auf Aktienplatzierung gestellt. Wie auch schon der Musikdienst Spotify im vergangenen Jahr will Slack die Anteile offenbar direkt an die Börse bringen und damit das klassische Verfahren über Investmentbanken umgehen, berichtet die Wirtschaftswoche. Das sei zwar riskanter, spare aber Geld, schreibt t3n. Slack wird nach Schätzungen von Investmentfirmen derzeit auf einen Börsenwert von bis zu 13 Milliarden Dollar geschätzt, schreibt die New York Times – das ist fast doppelt so viel wie noch vor rund einem Jahr. Bloomberg zufolge strebt das Unternehmen aber nur eine Bewertung von rund sieben Milliarden Dollar an – die Börsennotiz sei bis zur Jahresmitte geplant. Mit einem erfolgreichen IPO in einigen Wochen könnte Slack weiteren Tech-Firmen den Weg an die Börse erleichtern, glaubt Börse ARD. Auch die Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft haben bereits vertrauliche Anträge auf einen Börsengang eingereicht.
 
 
 
 
 
Der nächste Weltbank-Chef
Ein Weltbank-Kritiker an der Spitze der Weltbank – geht es nach Donald Trump, dann wird genau das Realität. Laut dem Time Magazine will der US-Präsident nämlich David Malpass zum neuen Chef der Institution ernennen. Politico zufolge soll die Personalie noch heute offiziell bekanntgeben werden. Malpass ist aktuell im US-Finanzministerium zuständig für internationale Beziehungen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Mit ihm würde nicht nur ein Trump-Getreuer, sondern auch ein ausgesprochener Skeptiker von multilateralen Institutionen an die Spitze der Weltbank rücken, weiß der Tagesspiegel. In der amerikanischen Finanzindustrie ist Malpass kein Unbekannter – laut dem Handelsblatt hat sich der einstige Chefökonom der Investmentbank Bear Stearns schon einige Irrtümer geleistet, die mindestens so spektakulär seien wie sein bevorstehender Karrieresprung.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
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  Millionen Dollar haben Kunden von Quadriga CX in Form von Kryptowährungen bei der kanadischen Kryptobörse geparkt. Doch nun kommen sie plötzlich nicht mehr an ihr Geld. Der Grund: Quadriga-Firmenchef Gerald Cotton ist verstorben und offenbar hat er die Zugangsdaten mit ins Grab genommen.  
 
Quelle Handelsblatt
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 11.367 Punkte, plus 1,7 Prozent.
Dow: 25.411 Punkte, plus 0,7 Prozent.
Nikkei: 20.888 Punkte, plus 0,2 Prozent im Nachmittagshandel.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DEUTSCHE BANK UND BAFIN
 
Geldwäsche-Experten erzürnen Parlamentarier
 
Stephan Wilken ist seit Oktober Geldwäsche-Beauftragter der Deutschen Bank und doch ist sein Name weithin unbekannt. Umso schwieriger hatte es Wilken, als er Anfang der Woche vor dem Europaparlament zur Rolle der Deutschen Bank im Geldwäscheskandal um die Danske Bank Rede und Antwort stehen sollte. Denn: Eigentlich war Konzernchef Christian Sewing eingeladen, doch der schickte den kaum bekannten Wilken vor. Der wiederum zog bei der Anhörung den Zorn der Parlamentarier auf sich. Die Süddeutsche Zeitung zeichnet eine beinahe peinlich anmutende Anhörung nach, bei der Willken immer wieder Fragen übergeht, keine Antworten geben kann oder will. Dementsprechend frustriert fielen die Reaktionen der Parlamentarier aus. Von "respektloser Informationsverweigerung" war da die Rede, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Noch härter gingen die Abgeordneten aber mit dem Geldwäsche-Experten der Bafin ins Gericht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BLACKROCK
 
Postbank geht fremd
 
Die Postbank geht erstmals eine größere Partnerschaft für börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETF, ein. Dabei setzt das Institut, das gerade mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank verschmolzen wird, aber nicht etwa auf die konzerneigene Schwestergesellschaft DWS. Stattdessen bietet die Postbank Produkte von Ishares zu vergünstigten Konditionen an. Dabei handelt es sich um den ETF-Ableger von Blackrock. "Im Deutsche-Bank-Konzern darf man im Kampf um neue Erträge offenbar nicht mehr allzu kleinlich sein“, kommentiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
VENEZUELA
 
Alles nur ein Kampf ums Öl?
 
Venezuela steckt in einer tiefen Krise. Während eine Reihe europäischer Regierungen den venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó als rechtmäßigen Präsidenten seines Landes anerkannt hat, residiert der bisherige Präsident Nicolás Maduro weiter im Präsidentenpalast. Nun werden Verschwörungstheorien laut, wonach die USA hinter dem Machtkampf stecken – weil sie an die Ölquellen des Landes wollen. Dabei haben zwei andere Länder dort weit größere Interessen, weiß die Welt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
SPITZENVERDIENER
 
Ab wann gehört man zu den Superreichen?
 
Aus materieller Sicht gehört nur das oberste eine Prozent der Bevölkerung zu der beinahe mythische Gruppe von "Superreichen". Doch wie kommt man da eigentlich rein und was muss man verdienen, um dazuzugehören? Eine Analyse zeigt: Je nach Land gibt es völlig unterschiedliche Voraussetzungen. Das Manager Magazin verrät, wieviel Bruttogehalt in welchem Land erforderlich ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FONDSBRANCHE
 
Die Altstars treten kürzer
 
Nach vier Jahren voller schmachvoller Niederlagen zieht sich Investoren-Legende Bill Gross zurück – und er ist nicht der einzige Altstar, der abtritt. Die globale Fondsbranche stehe inmitten eines Generationenwechsels, schreibt das Handelsblatt. An die Stelle der charismatischen Investmentstars trete eine Generation technokratischer und weniger unternehmerisch denkender Jungmanager.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Experten erwarten für 2019 ein Comeback des Goldpreises. HB Nach einem erfolgreichen ersten Jahr an der Börse kann der Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers den Aktionären des Siemens-Ablegers einen soliden Kursaufschlag präsentieren. n-tv Goldman Sachs plant offenbar Kürzungen im Rohstoffhandel. HB Obwohl die Gewinne der Google-Mutter Alphabet sprudeln, reagieren Anleger verhalten. Wiwo Die Prozessrisiken im Zusammenhang mit Glyphosat belasten die Aktie von Bayer stark. HB Die russische Staatsbank hält die neuen russischen Wirtschaftszahlen für frisiert. Spon Nach den Kursabstürzen von Wirecard fordern Aktionärsschützer schärfere Börsenegeln. HB Der viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat 2018 trotz erneut hoher Großschäden wieder einen Milliardengewinn geschafft. ARD Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo hat einen Nettogewinn von vier Milliarden Euro erzielt. HB Die Stimmung zwischen UBS-Chef Sergio Ermotti und Präsident Axel Weber hat sich merklich abgekühlt. Fin
 
 
     
 
 
 
 
 
FINANCE TODAY
 
 
 
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Die Tücken beim Ratenkredit
 
 
   
   
 
 
 
 
   
 
 
 
 
FINTECH-WEDNESDAY –
DAS WICHTIGSTE AUS DER BRANCHE
 
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat seine neuste FinTech-Top-50-Liste veröffentlicht. Forbes Umwälzungen beim Fintech Nectar Financial: Die Gründer haben das Unternehmen aufgeteilt. Fin Das Fintech eines ehemaligen UBS-Bankers ist rund zwei Jahre nach dem Start mehr als 100 Millionen Euro wert. Won Europas Fintech-Branche bereitet sich auf einen wilden Brexit vor. CNBC Crypto Finance hat es innerhalb kürzester Zeit zum digitalen Vermögensverwalter geschafft, doch nun muss das Fintech Stellen abbauen. Fin
 
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NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
DEUTSCHER BANKENMARKT
 
"Es gibt zu viele Wettbewerber"
 
Emmerich Müller, Bankier des Frankfurter Traditionshauses Metzler, fordert eine Konsolidierung auf dem deutschen Bankenmarkt. Das "Überangebot von Wettbewerbern" komme zwar den Kunden zugute, schade aber dem gesamten System. "Dieser Preiswettbewerb hat seit Langem eine Intensität erreicht, die ungesund ist", warnt Emmerich gegenüber der Wirtschaftswoche – und schlägt ein Rezept gegen magere Gewinne vor.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BÖRSENAUFSICHT
 
Umstrittene Personalie in Italien
 
Paolo Savona, Italiens bisheriger EU-Minister, soll der neue Chef der italienischen Börsenaufsicht werden. Der 82-Jährige gilt laut ZDF nicht nur als Euro- und Europa-, sondern auch als Deutschland-Kritiker. Seine Ernennung stieß bei der Opposition auf heftige Kritik, weiß die Neue Zürcher Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
HELMUT SCHLEWEIS
 
"Wir brauchen eine Sparkassen-Zentralbank"
 
Helmut Schleweis, Sparkassen-Präsident, wirbt trotz massiven Widerstands weiter für eine Super-Landesbank. "Wir brauchen eine Sparkassen-Zentralbank", sagte er laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Durch die fünf Landesbanken gebe es zu viele Doppelungen. "An den wichtigen Auslandsstandorten wie Singapur oder New York haben wir fünf Filialen, da reicht eine."
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TRUMP UND POWELL
 
Dinner ohne Streitthemen
 
Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell sind nach Monaten der heftigen Kritik am Zinskurs der US-Notenbank erstmals wieder persönlich zusammengetroffen. Beim Abendessen im Weißen Haus gab sich der US-Präsident laut Handelsblatt aber handzahm – der künftige Kurs der Geldpolitik sei einfach nicht thematisiert worden.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Erst Chips knabbern und dann mit den Fettfingern das Handy-Display verschmieren? Das muss nicht sein. Dachte sich zumindest Koike-ya, ein japanischer Snack-Hersteller. Der hat nämlich eine Methode entwickelt, wie man fettige Chips essen kann, ohne sie anzufassen. Damit befindet sich das Unternehmen in bester Gesellschaft, denn noch ein weiteres Start-up hat eine skurrile Lösung für dieses Problem gefunden – mit einem Tisch-Wischmop für die Hände. "Steht schließlich nirgendwo geschrieben, dass man keine Lösung für ein Problem finden darf, bevor es das Problem gibt", kommentiert die Süddeutsche Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
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