Hiobsbotschaft aus dem Einzelhandel / Verwirrspiel um Deutsche Bank und Katar / Betrügen bei der EZB leicht gemacht
 
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szmtag
 
 
 
 
 
 
 
Dienstag, 18. Dezember 2018
 
Hiobsbotschaft aus dem Einzelhandel
 
 
 
 
 
Eine Gewinnwarnung des britischen Online-Modehändlers Asos hat am Montag den deutschen Aktienmarkt in Schock versetzt. Aus lauter Angst vor einem Konjunktureinbruch zogen laut Wirtschaftswoche auch die Anleger des deutschen Rivalen Zalando die Notbremse – und sorgten damit für eine Talfahrt der Aktie. Die Papiere brachen um bis zu 17,8 Prozent auf ein Vier-Jahres-Tief von 20,99 Euro ein, berichtet Reuters. "Anleger fürchten eine schlechtere Verbraucherstimmung", erklärt Spiegel Online. Die trübe Stimmung erfasste den gesamten Markt, schreibt das Manager Magazin und zitiert dazu Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com: "Wenn es für Asos schon schwierig ist, hat so ziemlich jeder Einzelhandelswert ein Problem." Abschreiben sollte man Zalando allerdings noch nicht, findet der Aktionär: Der Crash spreche jetzt für die Aktie, allerdings brauche es dafür auch ziemlich starke Nerven. Gute Nachrichten gab es indessen von H&M: Der schwedische Textilkonzern musste angesichts des Börsengeschehens zwar ebenfalls deutlich Federn lassen – allerdings wuchs das Unternehmen zuletzt so stark wie seit drei Jahren nicht mehr, weiß die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
 
 
 
 
 
Verwirrung um Katar und Deutsche Bank
Stocken sie nun auf oder nicht? Rund um die Gerüchte, dass die Scheichs aus Katar ihr Engagement bei der Deutschen Bank ausweiten wollen, ist inzwischen reichlich Verwirrung entstanden. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte eine Sprecherin des staatlichen Finanzzentrums, der entsprechende Bericht basiere "ausschließlich auf unbegründeten Annahmen und nicht auf Fakten oder einer direkten Stellungnahme". Das Handelsblatt hingegen will erfahren haben, dass die Investoren aus dem Golfstaat bereits bei der deutschen Finanzaufsicht Bafin vorgefühlt hätten, wie eine Beteiligung des Staatsfonds Qatar Investment Authority (QIA) bewertet würde. Das Verwirrspiel spiegelte sich auch im Aktienkurs der Deutschen Bank. Während die Spekulationen über eine Anteilsaufstockung des Emirats den Papieren zunächst Auftrieb gegeben hatten, drehten sie nach dem Dementi ins Minus, berichtet das Manager Magazin.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
1,8
 
 
  Billionen Euro beträgt das deutsche Netto-Auslandsvermögen – damit hat es sich innerhalb eines Jahrzehntsfast verdreifacht, zeigt eine neue Analyse der Bundesbank.  
 
Quelle Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 10.772 Punkte, minus 0,9 Prozent.
Dow: 23.593 Punkte, minus 2,1 Prozent.
Nikkei: 21.156 Punkte, miunus 1,6 Prozent am Nachmittag.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
EZB-EINSTELLUNGSTEST
 
Betrügen leicht gemacht
 
Wer sich in den vergangenen Jahren um einen der begehrten Jobs bei der EZB bewerben wollte, konnte dabei problemlos betrügen. Der Grund: Beim Eignungstest wurden tatsächlich immer die gleichen Fragen gestellt – und die sprachen sich herum. Wer hingegen ehrlich sein wollte, kam nicht weit, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GROSSBRITANNIEN
 
Der nächste Brexit-Schlag
 
Der Finanzsektor ist für Großbritannien so wichtig wie kaum ein anderer. Umso fataler ist es, dass ausgerechnet dieser Bereich die Brexit-Folgen so stark zu spüren bekommt – und nun kommt sogar noch ein weiterer Schlag hinzu, wie neue Daten laut der Welt offenbaren.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
PFLEGE-BAHR
 
Wann die Pflegezusatzversicherung lohnt
 
Ist jemand im Alter auf professionelle Pflege angewiesen, sprengen die Kosten schnell das Budget. Freiwillige Pflegezusatzversicherungen sollen in solchen Fällen helfen. Doch was taugen diese wirklich und inwieweit hilft die geförderte Zusatzversicherung "Pflege-Bahr"? Das Handelsblatt liefert einen Überblick.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1MDB-SKANDAL
 
Malaysia verklagt Goldman Sachs
 
Die US-Investmentbank Goldman Sachs muss im Rahmen des Korruptionsskandals um den malaysischen Staatsfond 1MDB auch in Malaysia vor Gericht. Der Bank drohen Milliardenstrafen. Zudem sollen sich zwei ehemalige Mitarbeiter des Instituts wegen des Verstoßes gegen das malaysische Wertpapierrecht vor Gericht verantworten, berichtet das Manager Magazin.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Der deutschen Wirtschaft droht der Bundesbank zufolge keine Rezession. n-tv Die EZB könnte nach den Worten ihres künftigen Ratsmitglieds Pierre Wunsch ihre Zinswende im Falle einer Konjunktureintrübung verschieben. Rtr Die italienische Regierungskoalition hat sich auf die Einzelheiten zu einem neuen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr verständigt und geht damit einen Schritt auf Brüssel zu. WZ
 
 
     
 
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FINANCE TODAY
 
 
 
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DAX-SENTIMENT
 
 
 
 
DAX-UMFRAGE
 
Starke Signale für Erholung an den Aktienmärkten in den USA und Deutschland
 
In den vergangenen Wochen haben Hiobsbotschaften einen nachhaltigen Aufwärtstrend verhindert. Nun stehen auch in den USA die Zeichen auf Erholung. Mehr...
 
 
   
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
INSTRUMENTE-INVESTMENT
 
Spiel mir das Lied von der Top-Rendite
 
Christian Reister, ehemaliger Banker beim Bankhaus Metzler, hat eine Empfehlung für Investoren, die in Zeiten niedriger Zinsen nach Alternativen suchen: historische Streichinstrumente. Experten warnen laut dem Handelsblatt jedoch: Das sei keine Anlage für kurze Zeitspannen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
NEW YORKER ÖKONOM
 
Der "wahre Wert" des Bitcoin
 
Nouriel Roubini gehört zu den Krypto-Untergangspropheten: Der renommierte New Yorker Ökonom beziffert den "wahren Wert" des Bitcoins auf unter null und verweist zur Begründung auf den hohen Energieverbrauch beim Schürfen des Kryptogeldes, dem keinerlei wirtschaftlicher Nutzen gegenüberstehe. Die jüngsten Ereignisse bestätigen den Experten, schreibt Börse ARD.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
US-NOTENBANK
 
Trump wettert gegen Fed
 
Donald Trump hat zwei Tage vor der nächsten Zinsentscheidung der Fed erneut auf Twitter gegen die US-Notenbank gewettert. Der US-Präsident nannte es angesichts der Umstände "unglaublich", dass die "Fed eine zusätzliche Zinserhöhung überhaupt nur erwägt", zitiert Reuters.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Geschenke kaufen, Weihnachtsessen kochen, Baum schmücken: Die Feiertage können schnell zum echten Stressfaktor werden. Doch das muss nicht sein. Was hilft, ist eine Methode, die sich auch im Banking bewährt hat: Outsourcing. Bloomberg erklärt, was man mithilfe des entsprechenden Kleingeldes auch einfach andere machen lassen kann – und verrät, was der Spaß dann kostet.
 
 
 
 
 
 
 
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