Xiaomi enttäuscht / Freiheitsstrafen für Infinus-Betrüger / London versinkt im Brexit-Chaos
 
Bei Darstellungsproblemen klicken Sie bitte hier.
 
szmtag
 
 
 
 
 
 
 
Dienstag, 10. Juli 2018
 
Der Wurm im "chinesischen Apple"
 
 
 
 
 
Der chinesische Mobilfunkhersteller Xiaomi legte in Hongkong einen enttäuschenden Börsenstart hin. Schuld ist der Handelsstreit mit den USA, der versaut das Klima, so das Handelsblatt. Den weltweiten Expansionsplänen des "chinesischen Apple" stehe zudem eine dünne Ertragsspanne gegenüber. Andere große chinesische Unternehmen wie der Fahrdienstvermittler Didi Chuxing, Chinas Antwort auf Uber, sowie Ant Financial, der Finanzarm der Alibaba Gruppe und die Musiksparte des Internetkonzerns Tencent haben ebenso Absichten kundgetan, an die Börse gehen zu wollen, so Finanzen. Xiaomis mauer Start jedoch könnte die beteiligten Banken wie CLSA, Goldman Sachs and Morgan Stanley teuer zu stehen kommen, meint Reuters: Ihre unrealistische Bewertung des Xiaomi-Unternehmenswertes könnte dazu führen, dass andere Börsengänge nun verschoben werden. Aktien aus Fernost haben ohnehin an Attraktivität verloren, glaubt auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach einem Blick in die Charts. Die extremen Rallys in China in den Jahren 2006 und 2008 sowie 2014 und 2015 zum Beispiel vergingen so schnell, wie sie kamen. Eine Konstante sei dabei jedoch nie in Gefahr gewesen: der langfristige Aufwärtstrend. Doch genau das ändere sich gerade.
 
 
 
 
 
Unglaublich, aber wahr: Die Sparkassen als Vorreiter
Heute ist es soweit: Ausgerechnet die Sparkassen mausern sich zum Payment-Vorreiter, wundert sich Internetworld, denn ihre Kunden können jetzt Geld nahezu in Echtzeit verschicken. Anders als bei einer Papierüberweisung oder einer herkömmlichen Online-Überweisung weiß der Kunde jetzt direkt, ob das Geld auch angekommen ist. Denn die empfangende Bank muss eine Bestätigung ausstellen, erklärt der Stern die Vorteile. Das mache das Online-Shopping oder den Gebrauchtwarenkauf künftig transparenter. Wer das Instant Payment nutzen kann und was es bringt – die Süddeutsche Zeitung hat die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. Ein paar Nachteile gibt es natürlich auch: Der MDR hat sie zusammengetragen.
 
 
 
 
 
Einen erfolgreichen Tag wünscht
Ihr Finance-Today-Team
Mehr zum Thema Finanzen auf Facebook
 
 
 
 
 
Empfehlen Sie unseren Newsletter Ihren Freunden weiter
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
ZAHL DES TAGES
 
5,3
 
 
  Prozent steigen die Erlöse im Retail Banking weltweit in den kommenden drei Jahren, sagt die Boston Consulting Group. Für Banken in Deutschland gelte diese Entwicklung jedoch nicht: Die Berater prognostizieren deutschen Geldhäusern nur ein ärmliches Wachstum der Erträge im Privatkundenmarkt von einem Prozent.
 
 
Quelle Börsen-Zeitung
 
 
 
 
ANZEIGE
 
 
 
 
FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 12.544 Punkte, ein Plus von 0,38 Prozent.
Dow: 24.777 Punkte, 1,3 Prozent im Plus.
Nikkei: 22.294 Punkte am späten Vormittag, 1,1 Prozent im Plus.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
INFINUS-SKANDAL
 
Freiheitsstrafen für die Betrüger
 
Mit windigen Geldanlagen sollen die Verantwortlichen der Dresdener Infinus-Gruppe mehr als 20.000 Geldanleger um insgesamt mehr als 300 Millionen Euro gebracht haben. Nun sprach das Landgericht Dresden die Urteile gegen fünf Ex-Manager: Sie alle wurden wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Kapitalanlagebetrugs zu Freiheitsstrafen verurteilt, so das Manager Magazin. Ausgrechnet die ehemaligen Anleger finden das gar nicht gut. Nicht etwas die Verurteilten, sondern die Dresdner Staatsanwaltschaft hätte ein erfolgreiches Unternehmen zerstört, zitiert sie die Süddeutsche Zeitung. Wie man sich vor dreister Abzocke schützt, erklärt das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
EZB
 
Verschuldung in Europa wird gefährlich
 
Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) unter Leitung von EZB-Chef Mario Draghi warnt vor einer wachsenden Gefahr für die Finanzstabilität durch die hohe Verschuldung von Ländern, Unternehmen und Haushalten in der EU. Die derzeit sehr niedrigen Risikoprämien könnten anziehen, einen deutlichen Zinsanstieg auslösen und so die weltweiten Finanzierungsbedingungen verschlechtern, erklärt Finanzen. Abgenommen habe laut ESRB hingegen die Gefahr, die von schwachen Bankbilanzen ausgehen könnte, wie Reuters berichtet. Gleichzeitig möchte sich die EZB die Möglichkeit offenhalten, Verluste solidarisch auf nationale Notenbanken zu verteilen. Die Bundesregierung ist laut Handelsblatt anderer Ansicht (Premium).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ASSEKURANZ
 
Was tun, wenn der Versicherer kündigt?
 
Die Generali hat gerade sechs Millionen Lebensversicherungspolicen an einen Abwickler verkauft. Das könnte der Anfang einer ganzen Welle sein und die Frankfurter Allgemeine Zeitung listet auf, was betroffene Kunden unternehmen können.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
WÄHRUNGEN
 
Finger weg von den Schwellenländern
 
JP Morgan beschäftigt sich mit der Frage, welche Währungen sich gut schlagen werden, wenn die Rezession kommt, schreibt Bloomberg. Mit Yen, Schweizer Franken und Dollar gelten die üblichen Verdächtigen als sicher, die Devisen der Schwellenländer jedoch könnten ins Wackeln geraten. Die Zentralbanken in einigen Emerging Markets haben laut Wall Street Journal (Paid) im Juni schon sechs Billionen an Devisenreserven aufgelöst, um sich gegen den Verfall ihrer Währungen zu stemmen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DIE BIG FOUR
 
Wie die Wirtschaftsprüfer Brüssel beeinflussen
 
Die Süddeutsche Zeitung moniert, dass sich die EU-Kommission in Fragen des Steuerrechts von den vier wichtigsten globalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beraten lässt. Dabei seien es oft genau PwC, KPMG, Deloitte und EY, die Konzernen bei der Steuervermeidung helfen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
SCHWEIZ
 
Wie steht es wirklich um den Finanzplatz?
 
Der angebliche Niedergang der Schweiz als Finanzplatz beschäftigt die Presse schon länger: So hat sich die Zahl der eidgenössischen Banken in nur zehn Jahren um ein Drittel reduziert. Ist der Abgesang aber auch gerechtfertigt? Finews geht der Frage auf den Grund.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Um zu verhindern, dass das Guthaben bei der Bundesbank eingefroren wird, will der Iran 300 Millionen Euro in bar aus Deutschland wegschaffen; die Bafin prüft das Vorhaben. HB Das Fintech Creditshelf aus Frankfurt will an die Börse. FAZ Die Analysten deutscher Banken rechnen damit, dass es am deutschen Aktienmarkt nach einer Flaute in den Sommermonaten eine spürbare Jahresendrally geben wird. Börsen-Zeitung Die Commerzbank begräbt ihre Pläne für eine eigenständige digitale Vermögensverwaltung und vermittelt ihre Kunden stattdessen seit Kurzem an den Cominvest genannten Robo-Advisor der Tochter Comdirect. Finanz-Szene  Im Juni stieg die Summe des durch Crowdfunding eingesammelten Geldes auf über 500 Millionen-Euro – nun soll es auch sicherer werden. HB Die Südwestbank empfiehlt im Niedrigzinsumfeld eine Investition in gut erhaltene Vintage-Porsches. BB Die Inflation in Euro-Zone nähert sich laut Mario Draghi immer mehr dem EZB-Ziel von zwei Prozent. HB Barbara Rupf Bee, die neue Chefin der UBS in Deutschland, muss erneut hochrangige Abgänge im Wealth Management verkraften. Fin Der Kurs von Twitter fällt, weil das Unternehmen im Mai und Juni 70 Millionen gefälschte Nutzerkonten dicht gemacht hat. Rtr  
 
 
     
 
ANZEIGE
 
 
 
 
FINANCE TODAY
 
 
 
MEIST GELESEN
     
 
  IMMOBILIEN-STUDIE  
MITVERDIENEN ÜBER UMWEGE
 
Die besten Aktien der Welt
 
  MICROSOFT SETZT AUF BOTS  
FREMDWÄHRUNGEN
 
Wohin mit dem Bargeld aus dem Urlaub?
 
   
US-INVESTOR
 
Die Opfer des Paul Singer
 
 
   
 
 
 
 
DAX-SENTIMENT
 
 
 
 
DAX-UMFRAGE
 
Zeit der Pessimisten – Anleger glauben nicht an eine nachhaltige Rally
 
Trotz der Kursgewinne in der vergangenen Handelswoche bleiben die Anleger zurückhaltend. Ein erneuter Ausverkauf ist aber auch unwahrscheinlich. Mehr
 
 
   
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
BREXIT-ZOFF
 
Regierungskrise in London
 
Theresa May, britische Premierministerin, bläst der Wind ins Gesicht: Aus Protest gegen ihren Kurs sind Brexit-Minister David Davies und Außenminister Boris Johnson zurückgetreten. Das wird den Eindruck einer Regierung im Chaos nur noch verstärken, meint der Guardian. Dabei soll ein Abkommen zwischen London und Brüssel über den Austritt schon im Herbst stehen, damit es noch rechtzeitig ratifiziert werden kann, schreibt das Manager Magazin. Es sei stattdessen die Frage, ob die konservativen Brexit-Hardliner genug Stimmen haben, um May zu stürzen, so Bloomberg. Einstweilen ernennt May den langjährigen Gesundheitsminister Jeremy Hunt zum neuen britischen Außenminister. Welt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
CHINESISCH-DEUTSCHE-BEZIEHUNGEN
 
Gemeinsam gegen Trump
 
Angela Merkel und Chinas Ministerpräsident Li Keqiang rücken angesichts des von den USA angezettelten Handelskriegs näher zusammen, so Reuters. Nach Angaben aus Regierungskreisen wurden den fünften deutsch-chinesischen Konsultationen bilaterale Verträge mit einem Volumen von rund 20 Milliarden Euro unterzeichnet. So vermeldete der chinesischen Batteriehersteller CATL eine Milliardeninvestition für ein Werk in Thüringen. Umgekehrt wolle BASF bis zu zehn Milliarden Euro in China investieren, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Das Land öffne sich gerade – und diesmal wirklich. Auch die Allianz wittert Chancen in China und plant laut Handelsblatt die Kooperation mit dem Online-Giganten JD.com. Bundesfinanzminister Olaf Scholz habe zudem mit seinen chinesischen Partnern einen besseren Zugang für deutsche Banken in China verabredet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
LAKESTAR
 
800 Millionen Dollar für europäische Gründer
 
Klaus Hommels, Technologie-Investor und Lakestar-Gründer, will laut Bloomberg einen der größten Fonds für Start-up-Investments in Europa auflegen. Hommels, der schon Spotify, Facebook und Skype mitfinanziert habe, wolle dafür 800 Millionen Dollar einsammeln.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KAMPF UM DIE BREXIT-BANKER
 
Mit französischem Charme
 
Emmanuel Macron, Frankreichs Präsident und ehemaliger Investmentbanker, lässt laut Welt Charme und Kontakte spielen, um möglichst viele Brexit-Banker nach Paris zu locken. Er habe über 100 internationale Führungskräfte eingeladen, um sie von seinem Land und seinen Reformen zu überzeugen – zu Ungunsten von Frankfurt am Main.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Warum sind die jungen Milliardäre alle bloß so langweilig? Das fragt Bloomberg und beschreibt, wie die Generation vor Mark Zuckerberg und Co. noch ran musste, um aus dem Nichts Imperien zu schaffen.
 
 
 
 
 
 
 
Empfehlen Sie unseren Newsletter Ihren Freunden weiter
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
Fügen Sie bitte die E-Mail-Adresse Handelsblatt-FinanceToday@financetoday.handelsblatt.com Ihrem Adressbuch oder der Liste sicherer Absender hinzu. Dadurch stellen Sie sicher, dass unsere Mail Sie auch in Zukunft erreicht.

Dieser Newsletter wurde an max.mustermann@financetoday.handelsblatt.com gesendet. Wollen Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten, klicken Sie bitte hier.

Verantwortlicher im Sinne des § 55 Abs. 2 RStV: Julian Trauthig
Handelsblatt GmbH, Toulouser Allee 27, 40211 Düsseldorf
Geschäftsführung: Frank Dopheide, Ingo Rieper, Gerrit Schumann
AG Düsseldorf HRB 38183, UID: DE 812813090
Verantwortlich für die Anzeigen: iq digital media marketing gmbh, Toulouser Allee 27, 40211 Düsseldorf, Internet: www.iqdigital.de