Wirecard knickt ein / Bafin warnt vor virtuellen Börsengängen / Wut auf Fahrenschon
 
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szmtag
 
 
 
 
 
 
 
Donnerstag, 9. November 2017
 
Wirecard knickt ein
 
 
 
 
 
Millionen Unterlagen über Steueroasen und Briefkastenfirmen in den Paradise Papers wecken neue Zweifel an Steuer- und Geschäftspraktiken von Politikern und Unternehmen in aller Welt. Spiegel Online hat den Überblick. Auch Banken und Zahlungsdienstleister stehen unter Druck. So sind beispielsweise die Aktien von Wirecard abgerutscht. Das Papier lag gestern bis zu sechs Prozent im Minus, holte einen Teil der Verluste jedoch im Tagesverlauf wieder auf. Händler verwiesen auf Berichte der Süddeutschen Zeitung, dass der Glücksspielanbieter Tipico über Wirecard widerrechtlich Ein- und Auszahlungen abgewickelt habe. Wirecard wies die Vorwürfe laut Börse-Online jedoch zurück. Der Kurs anderer, in den Paradise Papers genannter Unternehmen hat sich jedoch kaum bewegt. Das Wirecard-Beispiel ist daher eine gute Mahnung, findet Bloomberg: Je modischer eine Fintech-Aktie, desto schärfer im Zweifelsfall auch ihr möglicher Einbruch. Die Niederlande haben nun eine umfassende Prüfung von umstrittenen Steuerdeals angekündigt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Etwa 4000 Vereinbarungen zwischen den Finanzämtern und multinationalen Unternehmen sollen überprüft werden.
 
 
 
 
 
Der Dax bewegte sich minimal um 0,1 Prozent nach oben und schloß bei 13.393 Punkten, der MDax mit knapp 0,1 Prozent Zuwachs bei bei 26953 Punkten. Der TecDax verlor dagegen deutlich 1,4 Prozent auf 2521. Der Euro konnte die 1,16-Dollar Marke nicht halten. Er wurde am Nachmittag mit 1,159 US Dollar gehandelt, schreibt n-tv.

Die Wall Street ist gestern mit neuen Höchstständen aus dem Handel gegangen. Hintergrund war laut Handelsblatt der Kursanstieg bei Apple, der den Börsenwert des US-Technologiekonzerns erstmals über 900 Milliarden Dollar hievte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nahezu unverändert bei 23.563 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,1 Prozent auf 2594 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,3 Prozent auf 6789 Stellen zu.

Angetrieben von der Wall Street hat der japanische Nikkei-Index heute erstmals seit Januar 1992 die Marke von 23.000 Punkten durchbrochen, wie Reuters meldet. Der Leitindex notierte im Mittagshandel mit 23.315 Zählern, was einem Plus um 1,75 Prozent entspricht. Der breiter aufgestellte Topix legte um 1,2 Prozent zu.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
30
 
 
  Prozent der Millenials – die Altersgruppe zwischen 18 und 34 – sagen laut der Venture-Capital-Firma Blockchain Capital, sie hätten lieber Bitcoins als Aktien.
 
 
Quelle Bloomberg
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
KRYPTO-BÖRSENGÄNGE
 
Im virtuellen Zwielicht
 
Virtuelle Börsengänge werden auch in Deutschland immer populärer. Doch oft genug wissen die Anleger nicht, welche Risiken damit verbunden sind. Jetzt will die Finanzaufsichtsbehörde Bafin vor den gefährlichen Geschäften warnen. Handelsblatt (Premium-Angebot).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BANKGEHÄLTER
 
Schluss mit der Bescheidenheit
 
Europäische Finanzkonzerne wie Barclays und Deutsche Bank haben laut Bloomberg versucht, durch Abwerben von Personal der US-Konkurrenten Marktanteile im Handel zurückzugewinnen. Damit könnte die Vergütung auf beiden Seiten des Atlantiks um bis zu 30 Prozent steigen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
POSTBANK
 
Drohende Niederlage gegen Deutsche Bank
 
Stehen Postbank-Anlegern nach der Übernahme durch die Deutsche Bank Nachzahlungen zu? Mit dieser Frage beschäftigen sich mehrere Gerichte – und die sind sich nicht einig. Wer klagt, geht also ein hohes Risiko ein, glaubt das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ERGO
 
Zahlreiche Angebote für die Policen
 
Die Munich-Re-Tochter Ergo erhält viele Offerten für ihre Unternehmen Ergo Leben und Victoria Leben. Eine Entscheidung, ob der Verkaufsprozess fortgesetzt wird, könnte bereits in den nächsten Wochen fallen, glaubt das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
COMEBACK
 
Asiatische Aktien lohnen sich wieder
 
Chinesische und mit ihnen asiatische Aktien waren in den vergangenen Jahren deutlich weniger gefragt. Das hat sich seit Jahresbeginn geändert. Dafür gibt es gute Gründe, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung erläutert.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
SAUDI-ARABIEN
 
Regierung will Investoren-Panik verhindern
 
Weitere Festnahmen im Rahmen der Anti-Korruptionsmaßnahmen des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman haben die Anleger am Golf verunsichert. Die Kurse stabilisierten sich wieder, doch machten Fondsmanager Interventionen von staatlicher Seite für die Erholung verantwortlich. Weiterhin wolle die Regierung verhindern, dass unter den Investoren Panik ausbreche, zitiert Reuters Marktteilnehmer.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Die Wirtschaftsweisen sagen für das kommende Jahr der deutschen Wirtschaft ein Wachstum von 2,2 Prozent voraus. Stern Ergo-Chef Markus Rieß ist als möglicher Nachfolger für Carsten Kengeter im Gespräch, dem scheidenden Boss der Deutschen Börse. VB Die Oddo-BHF-Bank bringt ihre Fondstöchter unter dem Namen Oddo BHF Asset Management zusammen und beendet so für Kunden und Mitarbeiter der Frankfurt Trust jahrelange Unsicherheit. HB Ab sofort ist der ehemalige Finanzminister Italiens, Fabrizio Saccomanni, Teil des Aufsichtsgremiums der Unicredit. HB Hannover Rück federt Großschadensbelastung durch US-Stürme mittels Aktienverkäufen ab. Börsen-Zeitung Mehr als 74 Prozent der Linde-Aktionäre haben ihre Anteile in Aktien der neuen Linde-Holding getauscht: Damit hat der Industriegasekonzern eine wichtige Hürde für die Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair genommen. HB Beim beliebten Kryptogeld-Wallet Parity ist erneut ein Bug aufgetreten, wodurch Ether-Einheiten im Wert von fast 130 Millionen Euro quasi eingefroren wurden. Finanzen Crédit Agricole hat im abgelaufenen Quartal 1,07 Milliarden Euro verdient – mehr, als Analysten erwartet hatten. HB Goldman Sachs hat mehr als 500 Mitarbeiter zu Generaldirektoren gemacht, so viele wie nie zuvor. HB Der chinesische Internet-Riese Tencent steigt mit zwölf Prozent der Anteile beim defizitären Snapchat -Betreiber Snap ein. MM  
 
 
     
 
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Die glorreichen Fünf machen den Dax so stark
 
 
   
   
 
 
 
 
 
VWD TOP FUNDS
 
Die besten Garantiefonds im vwd funds service, sortiert nach Performance drei Jahre, Rang 1 bis 5
 
 
 
Fondsname / KVG Performance Rücknahmepreis Datum
UniGarant95: Aktien Welt (2020)
Union Investment Luxembourg S.A.
20,21% 131,92 steigender Kurs 07.11.2017
Deka-WorldGarant 3
Deka International S.A.
16,31% 131,65 steigender Kurs 08.11.2017
Deka-WorldGarant 2
Deka International S.A.
14,62% 128,20 steigender Kurs 08.11.2017
Deka: CapProtect 1
Deka International S.A.
14,41% 137,90 steigender Kurs 08.11.2017
Deka-WorldGarant 4
Deka International S.A.
13,98% 121,07 steigender Kurs 08.11.2017
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
SPARKASSEN
 
Wut auf Fahrenschon
 
Georg Fahrenschon, Sparkassen-Präsident, beugt sich dem wachsenden Druck. Die geplante Wiederwahl wird bis zum Abschluss des Steuerstrafverfahrens verschoben. Der Ärger in der Finanzgruppe ist groß, weil Fahrenschon den Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung monatelang geheim hielt. Kann er sich halten, fragt das Handelsblatt (Premium-Angebot). Aus einem der Verbände hieß es bereits, das Vertrauen in Fahrenschon sei für viele zerstört. Bereits in der nun endenden Amtszeit musste er sich einiges an Kritik anhören, so die Süddeutsche Zeitung. Für eine Steuerhinterziehung braucht es kein Geldversteck auf einer Insel. Es genügt, wenn man jahrelang die Fristen beim Finanzamt verstreichen lässt, schreibt Spiegel Online.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DEUTSCHE BANK
 
An Einsparungen führt kein Weg vorbei
 
John Cryan, Chef der Deutschen Bank, hat bekräftigt, auch in Zukunft weiter sparen zu müssen. Er möchte Arbeitsschritte automatisieren und Stellen streichen. Damit ist er nicht allein, glaubt die Wirtschaftswoche. Die spanische Großbank Santander zum Beispiel will laut Gewerkschaftsangaben nach der Übernahme der Banco Popular von ihren mehr als 11.000 Mitarbeitern mehr als 2000 Jobs streichen, wie Reuters berichtet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ANLEGERSCHUTZ
 
Sonderprüfer für VW bestellt
 
Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), sieht in der Entscheidung, die Dieselaffäre bei VW von einem unabhängigen Sonderprüfer untersuchen zu lassen eine "Sternstunde" für den Anlegerschutz. Dem rechtskräftigen Beschluss des Oberlandesgerichts Celle zufolge wird der zum Sonderprüfer bestellte Wirtschaftsprüfer Rüdiger Reinke der Frage nachgehen, ob Vorstand und Aufsichtsrat im Zusammenhang mit der Affäre seit 2006 ihre Pflichten verletzten. Börsen-Zeitung
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
WIRTSCHAFTSWEISE
 
Trump-Risiko geringer als befürchtet
 
Christoph Schmidt, der Vorsitzende des Sachverständigenrates, und die anderen Wirtschaftsweisen halten die Belastungen der Weltwirtschaft durch die Politik des US-Präsident Donald Trump für weitaus geringer als anfangs befürchtet, berichtet Reuters.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
CHINA
 
Neue Superbehörde zur Finanzmarktregulierung
 
Xi Jinping, Chinas Staatspräsident, sorgt sich offenbar um die jüngsten Entwicklungen im Finanzbereich. Eine neue Superbehörde soll Risiken im Banken- und Finanzwesen effektiver regulieren, berichtet das Handelsblatt.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
In zehn Sekunden verdient Fußballer Lionel Messi etwa 110 Euro — in der gleichen Zeit hat Angela Merkel etwa elf Cent, eine Krankenschwester gerade einmal einen Cent verdient. Das zeigt der Business Insider in einer Grafik in Echtzeit.
 
 
 
 
 
 
 
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