Strafbefehl gegen Sparkassenpräsident / Deutsche Banken unter Druck / "Gigantische spekulative Blase"
 
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Mittwoch, 8. November 2017
 
Strafbefehl gegen Sparkassenpräsident
 
 
 
 
 
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), wird vorgeworfen, in den Jahren 2012 bis 2014 Steuererklärungen zu spät abgegeben zu haben. Nach Informationen des Handelsblatts hat deshalb die Staatsanwaltschaft München Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung gegen den ehemaligen Finanzminister Bayerns erlassen. Die Ermittlungen kommen für Fahrenschon zur Unzeit, bemerkt das Manager Magazin: Heute steht er auf dem Verbandstag zur Wiederwahl an – seine erste sechsjährige Amtszeit endet im kommenden Frühjahr. Das Timing stellt eine auch parteipolitisch besonders gelungene Inszenierung dar, kommentiert die Börsen-Zeitung. Es sei schlicht undenkbar, dass der Punkt "Wahl des Präsidenten" auf der Tagesordnung der Versammlung bleibt. Und tatsächlich: "Fahrenschon hat angeboten, erst die Klärung des strafrechtlichen Verfahrens abzuwarten und dann eine Mitgliederversammlung durchzuführen", berichtet das Handelsblatt (Premium-Angebot) aus Sparkassenkreisen.
 
 
 
 
 
Der Dax hat gestern im Handelsverlauf mit 13.517,98 ein neues Rekordhoch erreicht. Später setzten jedoch Gewinnmitnahmen ein, und der Blue-Chip-Index ging mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 13.379 Zähler aus dem Handel, schreibt die Börsen-Zeitung. Am Nachmittag war wegen eines Teilausfalls des Xetra-Handelssystems in vielen Werten insbesondere aus dem Technologieindex TecDax der Handel zeitweise nicht möglich. Ein Sprecher der Deutschen Börse konnte zu den Gründen der Panne zunächst nichts sagen.
Binnen eines Jahres hat der deutsche Leitindex um fast 30 Prozent zugelegt. Die Welt stellt die Top-Performer der letzten Monate vor.

An der Wall Street haben sich die Anleger nach den jüngsten Rekordständen zurückgehalten. Mit dem Auslaufen der Bilanzsaison für das dritte Quartal rückten laut Experten die Steuerpläne von US-Präsident Donald Trump wieder stärker in den Vordergrund. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit 23.557 Punkten kaum verändert aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 stagnierte bei 2590 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 6767 Punkte. Handelsblatt
 
 
 
 
 
Nach dem jüngsten Höhenflug haben Anleger in Japan Kasse gemacht. Der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte notierte am frühen Nachmittag 0,3 Prozent schwächer bei 22.867 Punkten. Der breiter gefasste Topix tendierte kaum verändert bei 1813 Zählern. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans lag knapp 0,2 Prozent höher. Reuters
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
100
 
 
  Milliarden Dollar hat der Vision Fund des japanischen Tech-Konglomerats Softbank für Investitionen zur Verfügung. Offenbar erwägt der Fonds den Einstieg bei dem deutschen Startup Auto1 – jenem Unternehmen, das hinter der Website WirKaufenDeinAuto.de steckt. Auto1 gilt damit in der Welt der Risikokapitalgeber schon länger als "Einhorn", also als Start-up mit einer Bewertung von über einer Milliarde Dollar.  
 
Quelle Manager Magazin
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
PARADISE PAPERS
 
Deutsche Banken unter Druck
 
Die Enthüllungen der Paradise Papers über dubiose finanzielle Praktiken haben nun auch die deutsche Finanzbranche erreicht. Mehrere deutsche Banken werden offenbar verdächtigt, mit illegalen Internet-Casinos Geschäfte zu machen und systematisch gegen deutsche Gesetze zu verstoßen. Einige Geldhäuser wie die DZ Bank, die Postbank und die Hypovereinsbank nähmen Geld für unerlaubte Glücksspielangebote entgegen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
INVESTITIONEN
 
Klimafonds schwimmen auf einer Erfolgswelle
 
Noch bis zum 17. November läuft die UN-Weltklimakonferenz. Doch nicht nur Staaten, sondern auch Anleger wollen mehr tun, um die Erderwärmung zu stoppen. Das Manager Magazin zeigt, mit welchen speziellen Klimafonds sie dazu beitragen können. Mitten in den Jamaika-Gesprächen macht sich ein breites Bündnis deutscher Firmen für die Abschaltung von Kohlekraftwerken stark, darunter Siemens, SAP, Adidas, EnBW und die Deutsche Börse, berichtet Spiegel Online. Unterdessen verkündete die genossenschaftliche DZ Bank, keine Kohlekraftwerke mehr zu finanzieren. Handelsblatt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KONJUNKTUR
 
Der neue Osteuropa-Boom
 
Jahrelang bereiteten die Länder Osteuropas den meisten Ökonomen, Unternehmern und Anlegern mehr Frust als Freude. Das könnte sich bald ändern, zeigt die jüngste Prognose der europäischen Förderbank EBRD. Handelsblatt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
SCHWEIZER GROSSBANK
 
UBS-Manager erlaubte 18-Milliarden-Transaktion
 
Allen Skandalen und Kontrollen zum Trotz: Bei der UBS konnte ein Händler noch vor wenigen Jahren eine Transaktion in zweistelliger Milliardenhöhe auslösen. Sein Chef wurde gefeuert – und erhält nun einen Bonus, wie Finews berichtet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FINANZPLATZ INDIEN
 
Kurzfristige Dämpfer, langfristige Hoffnung
 
Seit Jahren geht es für Indiens Aktienmarkt nach oben. Die wichtigsten Indizes notieren derzeit nahe an ihren Allzeithochs. Doch die Gewinne der Firmen stagnieren. Anleger, die investieren wollen, brauchen Geduld, rät das Handelsblatt (Premium-Angebot).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Nach einer Serie massiver Verluste und der Rettung durch den Staat ist die italienische Krisenbank Monte Paschi in die Gewinnzone zurückgekehrt. HB Der US-Währungshüter John Williams denkt laut über einen Strategiewechsel in der Zinspolitik der Notenbank Fed nach. BB Die britischen Einzelhändler blicken auf das schlechteste Oktober-Geschäft seit neun Jahren zurück. Rtr Der Vermögensverwaltungsarm der französischen Großbank Crédit Agricole, Indosuez Wealth Management, übernimmt gut zwei Drittel der Anteile an der italienischen Privatbank Banca Leonardo. FN Tesla kauft inmitten der Produktionsprobleme bei seinem ersten günstigeren Modell einen weiteren Spezialisten für automatisierte Fertigungsmaschinen, die US-Firma Perbix. BI Italiens größte Privatkundenbank Intesa Sanpaolo rechnet angesichts der verbesserten Wirtschaftslage im Land dieses Jahr mit steigendem Gewinn. FT Die Weightwatchers-Aktie hat allein gestern 22 Prozent zugelegt; Großaktionär und Aushängeschild Oprah Winfrey hat seit ihrem Einstieg vor zwei Jahren damit 300 Millionen Dollar verdient. BB Der internationale Zentralverwahrer Euroclear plädiert vor dem anstehenden Brexit für gleiche regulatorische Bedingungen für alle Marktteilnehmer. Börsen-Zeitung
 
 
     
 
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DAX-UMFRAGE
 
"Bullen trampeln die Mahner tot"
 
 
   
   
 
 
 
 
 
VWD TOP FUNDS
 
Die besten Geldmarktfonds im vwd funds service, sortiert nach Performance drei Jahre, Rang 1 bis 5
 
 
 
Fondsname / KVG Performance Rücknahmepreis Datum
DekaTresor
Deka Investment GmbH
3,81% 87,93 steigender Kurs 06.11.2017
Vontobel Fund US Dollar Money B
Vontobel Asset Management S.A.
2,24% 131,26 steigender Kurs 03.11.2017
Pictet Short-Term Money Market USD P USD
Pictet Asset Management (Europe) S.A.
2,19% 135,34 steigender Kurs 06.11.2017
DekaLux-Geldmarkt: USD
Deka International S.A.
1,82% 96,35 steigender Kurs 06.11.2017
Pictet Sovereign Short-Term Money Market USD P USD
Pictet Asset Management (Europe) S.A.
1,65% 103,72 steigender Kurs 06.11.2017
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
BITCOIN
 
"Gigantische spekulative Blase"
 
Nouriel Roubini, US-Ökonom, sieht in der Blockchain-Technologie riesige Chancen, um die Produktivität vieler Unternehmen zu steigern. "Aber Bitcoin und andere Kryptowährungen — das ist etwas ganz anderes", sagte er Business Insider. "Meiner Meinung nach gibt es eine gigantische spekulative Blase im Zusammenhang mit dem Bitcoin."
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
CBI-VORSITZENDER
 
"Ein Brexit ohne Deal wäre Plan Z"
 
Theresa May, britische Premierministerin, hat immer wieder betont, ihr Land notfalls ohne Vertrag aus der EU zu führen. Unternehmer in Großbritannien sehen das anders und drängen in den Brexit-Verhandlungen auf eine Übergangsfrist. Der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes CBI, Josh Hardie, erzählt im Handelsblatt-Interview, wie sich die Firmen auf den Ernstfall vorbereiten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
EZB-CHEF
 
Draghi mahnt zu Abbau von Problemkrediten
 
Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hat zu gemeinsamen Anstrengungen zum Abbau des Milliardenbergs an faulen Krediten in den Bilanzen der Geldhäuser im Euro-Raum aufgerufen: Obgleich die Bestände an faulen Darlehen bei großen Geldhäusern abgenommen hätten, sei das Problem noch nicht behoben. Aus Italien kommt prompt Kritik an den neuen EZB-Richtlinien, berichtet Reuters.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
PHILIPP RÖSLER
 
HNA holen sich Ex-Vize-Kanzler zu Hilfe
 
Philipp Rösler, ehemaliger Bundeswirtschaftsminister, heuert bei einer Stiftung an, die den Mischkonzern HNA kontrolliert. HNA ist größter Aktionär der Deutschen Bank. Die Chinesen wollen damit ein deutliches Zeichen setzen, kommentiert das Handelsblatt (Premium-Angebot).
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Für viele Menschen ist es ein Traum: mehrere Millionen im Lotto gewinnen - und danach fristlos kündigen. Für Mitarbeiter des Volkswagen-Werkes im hessischen Baunatal ist dieser Traum nun in Erfüllung gegangen. Ein weiterer Spieler hatte allerdings Riesenpech. Spiegel Online
 
 
 
 
 
 
 
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