Commerzbank bleibt Baustelle / Knatsch in der Bankenlobby / Policen als Handelsware
 
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Freitag, 10. November 2017
 
Commerzbank bleibt eine Baustelle
 
 
 
 
 
"2017 ist nur das erste von zwei Übergangsjahren", sagte Commerzbank-Finanzchef Stephan Engels anlässlich des Quartalsberichts und erteilte Hoffnungen auf eine Dividende für das laufende Jahr eine Absage. "Wir werden auch 2018 noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns haben", zitiert ihn Reuters. Immobilien- und Beteiligungsverkäufe haben dem Geldhaus zu einem Millionengewinn im dritten Quartal verholfen. Unterm Strich stand ein Plus von 472 Millionen Euro, wie der Deutsche-Bank-Rivale mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte hier noch ein Verlust von 255 Millionen Euro gestanden, schreibt das Manager Magazin. Glanz kann das Handelsblatt da dennoch kaum entdecken: Operativ laufe das Geschäft mau. Ob die Strategie von Vorstandschef Martin Zielke aufgehe, müsse die Zukunft zeigen. Immerhin traut sich die Bank wieder ein Ergebnisziel zu, schreibt die Börsen-Zeitung und zitiert Finanzmann Engels: "Ich betrachte einen Betrag von rund 100 Millionen Euro fürs Konzernergebnis als valide Annahme." Sehr ambitioniert sei das zwar nicht, stünde nach neun Monaten doch schon ein Gewinn von 66 Millionen Euro im Buch, dennoch seien dies schon mal "neue Töne" von der Bank. Die brisanteste Nachricht des Tages versteckt das Institut jedoch hinten in seinem Zwischenbericht, findet das Handelsblatt (Premium-Angebot): Dort räume die Commerzbank ein, dass sie die umstrittenen Cum-Cum-Geschäfte nun anders einschätze als noch im Sommer und für mögliche Steuernachzahlungen 10,5 Millionen Euro zurückgestellt habe.
 
 
 
 
 
Stark enttäuschende Unternehmensberichte zum Beispiel von ProSiebenSat.1 haben gestern die Anleger verstimmt. Das drückte den Dax. Er fiel im späten Handel unter die Marke von 13.200 Punkten auf den tiefsten Stand im laufenden Monat und verlor letztlich 1,49 Prozent auf 13.182 Punkte. Börsianer führten laut Börse Online Gewinnmitnahmen ins Feld, nachdem der Leitindex seit Ende August um mehr als zwölf Prozent zugelegt hatte und vor zwei Tagen auf ein Rekordhoch von 13.525 Punkten gestiegen war.

Der Handel an der New Yorker Wall Street erlebte gestern ebenfalls einen Dämpfer. Verzögerungen bei der Steuerreform des US-Präsidenten machen die Anleger vorsichtig. "Sollte es nicht bald zu konkreten Fortschritten kommen, droht die Stimmung auf dem Börsenparkett zu kippen", zitiert das Handelsblatt Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. Der Dow-Jones-Index schloss 0,4 Prozent tiefer auf 23.461 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,4 Prozent auf 2584 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,6 Prozent auf 6750 Punkte.

Der Streit der US-Republikaner über die Steuerreform hat heute laut Reuters auch die asiatischen Börsen belastet. In Tokio fiel der Nikkei-Index um 1,2 Prozent auf 22.595 Punkte, während das Minus beim breiter aufgestellten Topix 0,9 Prozent betrug. Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik unter Ausschluss Japans ging um 0,1 Prozent zurück.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
6,9
 
 
  Millionen deutsche Bürger über 18 Jahren sind überschuldet, nehmen also dauerhaft weniger Geld ein, als sie ausgeben. Die Überschuldungsquote beträgt bundesweit 10,4 Prozent.  
 
Quelle Zeit
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BDB
 
Knatsch in der Bankenlobby
 
Der Ärger ist groß im Bundesverband deutscher Banken. Die überraschende Trennung von Geschäftsführer Michael Kemmer spaltet die Organisation der privaten Geldhäuser. Präsident Hans-Walter Peters steht in der Kritik, wie das Handelsblatt (Premium-Angebot) berichtet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BITCOIN
 
Stromverbrauch wie Japan
 
Die Bitcoin wird immer teurer. Dennoch sei ein Absturz eher aufgrund der massiven Stromkosten zu erwarten als durch Blasenbildung, zitiert Bloomberg die Citigroup. Wachse die Kryptowährung weiter wie bisher, könnte ihr energiefressendes Mining 2022 so viel Strom verbrauchen wie ganz Japan. Die Deutsche Bank jedoch hält unser jetztiges Geld-System laut Welt für inflationsanfällig. Die Zukunft könnte deshalb in Kryptowährungen, wie beispielsweise Bitcoins, liegen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
STEUERGESTALTUNG
 
Anzeigepflicht beschlossen
 
Für Steuergestaltungsmodelle soll es künftig in Deutschland eine Anzeigepflicht geben. Auch vor dem Hintergrund der sogenannten Paradise Papers beschloss die Finanzministerkonferenz, dass eine Arbeitsgruppe auf Staatssekretärsebene bis zum Sommer 2018 Eckpunkte für die rechtliche Ausgestaltung vorlegen soll. Wirtschaftswoche
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
INDEXFONDS
 
Zinsspekulation mit Tücken
 
Investoren können über börsengehandelte Indexfonds auf sinkende Kurse an den Anleihemärkten wetten. Ein großes Problem gibt es aber: Die Zinsspekulationen über die sogenannten ETF gehen allenfalls kurzfristig auf, warnt das Handelsblatt (Premium-Angebot).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FAMILIEN OFFICES
 
Superreiche investieren lieber direkt
 
66 Prozent der superreichen Familien wollen in den kommenden Jahren direkt in Unternehmen investieren, die sie selber aussuchen. Laut einer Studie von iCapital Network ist dieser Trend besonders stark, wenn die jüngere Generation in der Familie die Kapitalverwaltung übernimmt, schreibt Bloomberg.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Die Europäische Kommission hat ihre Wachstumsprognose für die Eurozone und viele Mitgliedsländer teils deutlich angehoben: Sie erwartet in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum im Euroraum von 2,2 Prozent. Spon Die Hurrikan-Serie und andere Katastrophen haben auch bei der Allianz deutliche Spuren hinterlassen: Im dritten Quartal fiel der operative Gewinn mit 2,5 Milliarden Euro rund 17 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Finanzen Der frühere Karstadt-Chef Thomas Middelhoff wird am 26. November aus der Haft entlassen. Spon Ian McCafferty von der Bank of England warnt, dass noch mehr Banken beginnen, Jobs aus London abzuziehen, wenn nicht zu Beginn des neuen Jahres Klarheit hergestellt werde, wie es mit dem Brexit weitergeht. BB Die britische Regierung will das Austrittsdatum aus der EU in einem Gesetz verankern. TA Die Zurich Insurance Group lässt sich bei der Dividende nicht in die Karten blicken: Kapitalstärke alleine sei kein Grund für eine Anhebung der Ausschüttung. Rtr Das britische Fintech Revolut hat eine europäische Banklizenz beantragt. BB Allein im vergangenen Oktober kletterten die Gesamtdevisenreserven der Schweizer Bundesbank um 17 Milliarden auf gut 747 Milliarden Franken, mehr als das Schweizer BIP. Finews Der Ölstaat Venezuela steht nicht nur politisch unter Druck, inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass ein Staatsbankrott immer näher rückt. FAZ  
 
 
     
 
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Wie geht es mit dem Dax weiter?
 
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INPUT NEWS
 
 
 
     
 
  10.11.17
 
HSBC TRINKAUS & BURKHARDT AG
 
DAX - Luftholen wäre gesund
 
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Euro-Hochzinsanleihen mit höchstem Ertrag
 
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Öl weekly: Wahrscheinlichkeit einer OPEC-Abkommensverlängerung bei mehr als 70 %
 
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Tagesausblick für 10.11.: DAX unter Druck. Allianz, ProSiebenSat.1 und Nordex im Fokus!
 
 
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DWS Concept DJE Globale Aktien
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DJE Europa PA (EUR)
DJE Investment S.A.
43,43% 343,98 steigender Kurs 09.11.2017
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
VERSICHERUNGEN
 
Wenn Policen zur Handelsware verkommen
 
Ralph Brinkhaus, Vize-Chef der Unionsfraktion, will den Verkauf von nicht mehr rentablen Versicherungsbeständen von einem Unternehmen zum anderen nicht weiter tatenlos hinnehmen. “Das werden wir in dieser Wahlperiode zu einem Regulierungsthema machen”, zitiert ihn Reuters. Immer mehr Versicherungen wollen sich von den Altlasten trennen und verkaufen Verträge an externe Investoren. Damit schaden sie vor allem den Versicherten, die ihre Renditen für die Altersvorsorge verlieren, schreibt die Welt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ZAHLUNGSVERKEHR
 
Amazon und Co. sind Gefahr für Europas Banken
 
Yves Mersch, EZB-Direktor, sieht die größte Gefahr für europäische Geldhäuser derzeit darin, dass große Konzerne wie Amazon Banken kaufen und damit Einzug in den Zahlungsverkehr erhalten, zitiert ihn Reuters.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GELDPOLITIK
 
Kurswechsel noch nicht angezeigt
 
Philip Lane, EZB-Ratsmitglied, ist der Ansicht, dass die Teuerungsrate eindeutig auf den Zielwert der Europäischen Zentralbank zusteuern müsse, bevor die Geldpolitik geändert werden kann. Dies sei aber noch nicht der Fall, zitiert ihn das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AUSGESPÄHTE STEUERFAHNDER
 
Schweizer Spion bekommt Bewährungsstrafe
 
Daniel M., Schweizer Spion, ist zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. M. hatte gestanden, für den Schweizer Geheimdienst die persönlichen Daten dreier nordrhein-westfälischer Steuerfahnder beschafft zu haben, die am Ankauf sogenannter Steuer-CDs in der Schweiz beteiligt waren. Den Vorwurf, eine Quelle in der deutschen Finanzverwaltung platziert zu haben, konnte die Bundesanwaltschaft nicht nachweisen, so Spiegel Online.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TRUMP-BERATER
 
Verdacht auf Profitmaximierung im Job
 
Carl Icahn, milliardenschwerer US-Investor, soll versucht haben, seinen zeitweiligen Job als Berater von US-Präsident Donald Trump zur Profitmaximierung zu nutzen. Nun ermittelt laut New York Times die US-Justiz.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Für 52 Millionen Dollar hat Joshua Harris, Mitbegründer der Investmentfirma Apollo Global Management, die genau 100 Jahre alte "Dommerich Mansion" gekauft. Nur ein Mal wanderte für ein New Yorker Stadthaus mehr Geld über den Tisch. Warum der Kauf trotzdem ein Schnäppchen war, erklärt das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
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