Der Dax wackelt / Deutsche Bank: Neuer mysteriöser Großaktionär / Fahrenschon macht den Weg frei
 
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szmtag
 
 
 
 
 
 
 
Mittwoch, 15. November 2017
 
Der Dax wackelt
 
 
 
 
 
Nach fünf Verlusttagen in Folge haben sich einige Anleger zu Handelsstart gestern wieder mit Aktien eingedeckt. Rückenwind erhielten die Börsen von einem unerwartet starken Wirtschaftswachstum in Deutschland – das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im Oktober um 0,8 Prozent zu. Dennoch gab der Dax am Nachmittag seine Gewinne komplett wieder ab und notierte zum Handelsschluss auf Xetra 0,3 Prozent im Minus bei 13.033 Punkten. Vor allem die starke Aufwertung des Euro sowie die Verluste an der Wall Street bremsten den deutschen Leitindex erneut aus, stellt das Manager Magazin fest. Seit dem Rekordhoch von vor einer Woche hat der deutsche Leitindex fast 500 Punkte eingebüßt. Noch härter traf es den EuroStoxx50. Er schloss 0,5 Prozent niedriger und beendete den siebten Tag hintereinander im Minus, berichtet Börse ARD. Besserung verspricht das kommende Jahr nicht, zumindest laut den Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW): Sie erwarten, dass der Dax bis Ende 2018 bei 14.000 Punkten liegt. n-tv Einen "irrationalen Überschwang" an den Märkten sieht die amerikanische Großbank BofA Merrill Lynch angesichts des Ergebnisses ihrer monatlichen Umfrage unter internationalen Großinvestoren. 178 Fondsmanager, die zusammen 533 Milliarden Dollar verwalten, machten Angaben zu ihren Anlagen und Einschätzungen der Märkte. Die Antworten sind jedoch widersprüchlich und damit irrational, urteilt das Handelsblatt. So halten netto fast die Hälfte der Profi-Investoren Aktien für überbewertet. Netto bedeutet, dass mehr Investoren dieser Meinung sind als solche, die es nicht sind. Die Terminologie der Umfrage ist etwas umständlich, aber die Aussage brisant: Noch nie zuvor hielten so viele Investoren Aktien unter dem Strich für zu teuer. Dazu sehen netto 23 Prozent der Investoren die weltweiten Unternehmensbilanzen als überschuldet an – auch das ist ein Rekordwert.
 
 
 
 
 
Auch an der Wall Street ging es abwärts: Sinkende Ölpreise haben die US-Börsen unter Druck gesetzt. Neben Energieaktien zählten ferner die Papiere des vor einem Konzernumbau stehenden Siemens-Rivalen General Electric (GE) zu den Verlierern. Deren Papiere stürzten den zweiten Tag in Folge ab. Das Minus betrug 5,5 Prozent. Der Dow-Jones-Index notierte 0,1 Prozent tiefer und schloss bei 23.409 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 2579 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,3 Prozent auf 6738 Stellen. n-tv
 
 
 
 
 
Gewinnmitnahmen haben die Börse in Japan am Morgen belastet. Vor allem ausländische Investoren hätten nach der Rally der vergangenen beiden Monate Kasse gemacht, sagten Händler. In Tokio verlor der Nikkei-Index 1,3 Prozent auf 22.096 Punkte. Der breiter aufgestellte Topix lag 1,9 Prozent im Minus bei 1745 Zählern. Insbesondere Aktien von Immobilienfirmen, Autobauern und Stahlfirmen standen auf den Verkaufszetteln. Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans ging 0,6 Prozent zurück. Reuters
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
135
 
 
  Millionen Dollar Strafe muss die Credit Suisse in den USA zahlen. Die Schweizer Bank verständigte sich im Streit um mutmaßliche Manipulationen im Devisenhandel mit der New Yorker Finanzaufsicht DFS auf die Vergleichszahlung.  
 
Quelle Financial Times
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
DEUTSCHE BANK
 
Der mysteriöse neue Großaktionär
 
Die Deutsche Bank hat einen neuen wichtigen Anteilseigner. Offiziell ist das die US-Bank Morgan Stanley, aber wahrscheinlich stecken andere dahinter, schreibt das Handelsblatt. Spekuliert wird über den Einstieg aktivistischer Investoren. Unterdessen hat sich Bankchef John Cryan endich mit dem bisher wichtigsten Aktionär, dem Chef des chinesischen Mischkonzerns HNA, getroffen, weiß das Handelsblatt (Premium-Angebot).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
STANDARD & POOR'S
 
Ratingagentur: Venezuela ist pleite
 
Venezuela ist hoch verschuldet. Kuponzahlungen für zwei auf US-Dollar lautende Anleihen leistete das Land nicht fristgerecht. Darum hat die Ratingagentur Standard & Poor's Venezuela nun als teilweise zahlungsunfähig eingestuft, berichtet Bloomberg. Damit droht dem Land die Staatspleite. Das Treffen mit Geldgebern war nach 30 Minuten vorbei. Dafür gab es bunte Geschenktüten – mit Schokolade. Spiegel Online
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
STUDIE
 
Viele Banken beraten schlechter als früher
 
Eine Studie zeigt: Die Beratungsqualität bei Banken geht zurück. Zwar können die untersuchten Institute im Schnitt das Niveau knapp halten, doch das liegt an den Leistungszuwächsen bei Commerzbank und Targobank, schreibt das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FINANZMÄRKTE
 
Wie sollen Notenbanker kommunizieren?
 
Die Fed hat erst vor wenigen Jahren erfahren, was passiert, wenn die Kommunikation mit den Märkten so richtig schief läuft: Schockwellen auf den Märkten. Jetzt hat Janet Yellen erzählt, was die Fed daraus gelernt hat, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GERMAN PRIVATE EQUITY BAROMETER
 
Ein Rekord jagt den nächsten
 
Die Stimmung im Private-Equity-Markt ist blendend und wird getragen von einer beinahe euphorischen Zuversicht für Start-ups. Nur die hohen Preise stören das Geschäftsklima – schon das sechste Quartal in Folge. Handelsblatt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Die Großbank UBS hat im Millionen-Streit mit den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) erneut Rechtsmittel eingelegt. Won Im Steuerskandal um eine Schweizer Tochter der Großbank HSBC zahlt das Unternehmen 300 Millionen Euro an den französischen Staat und vermeidet damit einen Prozess. BB US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar, den Allianz-Wirtschaftsberater Mohamed El-Erian zum Vizechef der US-Notenbank Fed zu machen. CNBC Martin Gruenberg, Chef der US-Einlagensicherung, hat sich gegen eine zu starke Deregulierung des Bankensystems ausgesprochen. Rtr Die deutsche Wirtschaft hat ihren Aufschwung im dritten Quartal überraschend beschleunigt. Spon Nach dem abgesagten Verkauf ihrer Spanien-Tochter setzt die Deutsche Bank auf eine stärkere Digitalisierung ihrer Prozesse auf der iberischen Halbinsel. HB Der Versicherungs- und Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) bleibt dank eines guten Ergebnisses in der Schaden- und Unfallversicherung auf Kurs. FN Europas Bankenaufseher fordern von der Branche mehr Anstrengungen zum Abbau von Problemkrediten. FZ.net Im Oktober lag die Inflationsrate in Großbritannien wie schon im September auf dem Fünfjahreshoch von drei Prozent. FT Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat dank eines Wirtschaftsaufschwungs in vielen Ländern Osteuropas und eines Rückgangs der faulen Kredite mehr verdient. WZ Die Aareal Bank bleibt nach einem guten dritten Quartal auf Kurs. DA Höhere Mieten in Deutschland lassen die Kassen der Immobilienkonzerne Deutsche Wohnen und Adler Real Estate klingeln. HB Das Verfahren um den Infinus-Skandal am Dresdner Landgericht geht ins dritte Jahr; ein Urteil wird es wohl auch 2017 nicht geben. FAZ
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Carmignac Gestion Luxembourg
7,25% 1173,38 steigender Kurs 13.11.2017
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Deka Investment GmbH
7,05% 87,88 steigender Kurs 14.11.2017
apo Vario Zins Plus
Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH
6,58% 51,50 steigender Kurs 13.11.2017
Deka-Flex: Euro C
Deka International S.A.
2,69% 1208,13 steigender Kurs 14.11.2017
HANSAaccura A
HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH
2,57% 61,11 steigender Kurs 14.11.2017
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
SPARKASSEN-FINANZGRUPPE
 
Georg Fahrenschon macht den Weg frei
 
Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), zieht Konsequenzen aus seiner Steueraffäre. Nach Informationen des Handelsblatts aus Sparkassenkreisen finden derzeit "vernünftige Gespräche" über einen Amtswechsel statt. Für die Nachfolge Fahrenschons gibt es einen Favoriten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GROSSANLEGER
 
Das Erfolgsrezept der Yale-Stiftung
 
David F. Swensen, Chefanleger der US-Universität Yale, hat in Dollar gerechnet für seine Hochschule in den vergangenen 30 Jahren jährlich ein Plus von 12,5 Prozent erzielt. Bei einem Treffen von Großanlegern in Frankfurt plauderte er aus dem Nähkästchen. Die Wirtschaftswoche hat genau zugehört.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
MARIO DRAGHI
 
Geldpolitischer Ausblick ist wirksames Instrument
 
Mario Draghi, EZB-Präsident, bewertet den Einsatz des geldpolitischen Ausblicks als positiv. Er habe sich als wirksames Instrument erwiesen, zitiert ihn das Handelsblatt. Die EZB hatte dieses Kommunikationsinstrument erst vor vier Jahren eingeführt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
LIBOR-MANIPULATIONEN
 
UBS-Händler können aufatmen
 
Tom Hayes und sechs weitere UBS-Händler sollen 2005 und 2010 mindestens 1000- bis 2000-mal versucht haben, den Zinssatz für ungesicherte Kredite zwischen Banken (Libor) in mehreren Währungen zu manipulieren. In den USA und Großbritannien kam es zur Anklage. Hayes muss elf Jahre in Haft. Die zuständige Zürcher Staatsanwaltschaft hat den Fall fünf Jahre geprüft und nun auf Anfrage der Neuen Zürcher Zeitung erklärt, dass es nicht zu einer Strafuntersuchung gegen (ehemalige) UBS-Mitarbeiter kommen werde.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Ryan Grant war in einem Job gefangen, den er nicht mochte. Seine Arbeit als Buchhalter in Minneapolis machte dem 28-Jährigen keinen Spaß mehr und so begab er sich auf die Suche nach anderen Möglichkeiten, um Geld zu verdienen. Fündig wurde er bei Amazon und brachte es bereits nach einem Quartal auf 9000 Dollar Gewinn pro Monat. Seine Methode ist simpel – aber nicht unbedingt auf den deutschen Markt übertragbar, schreibt Business Insider.
 
 
 
 
 
 
 
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