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Kampf gegen den Mietwahnsinn / Deutsche Bank muss Krisen-Szenario durchspielen / Von der Bank zur Börse
 
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szmtag
 
 
 
 
 
 
 
Montag, 16. April 2018
 
Im Kampf gegen den Mietwahnsinn
 
 
 
 
 
Für die Hauptstadt werden immer neue Preisrekorde für Immobilien vermeldet. Am Wochenende sind in Berlin deswegen rund 13.000 Menschen gegen den "Mietenwahnsinn" auf die Straße gegangen, berichtet die Tagesschau. Dabei ist der Boom laut der Welt nur deshalb möglich, weil die Käufer inzwischen hohe Risiken eingehen. Ein Einzelfall ist Berlin dabei längst nicht. Auch in anderen deutschen Großstädten schnellen die Preise nach oben. In Düsseldorf lockt darum nun ein Wohnkonzern mit stabilen Mieten – allerdings gegen Gebühr, weiß die Süddeutsche Zeitung. Das dürfte für den ein oder anderen verlockend klingen. Schließlich werden selbst WG-Zimmer immer teurer. Die durchschnittliche Warmmiete für ein unmöbliertes Zimmer sei in den vergangenen sechs Jahren von 287 Euro auf 372 Euro gestiegen, notiert die Süddeutsche Zeitung – und verrät, welche Standorte besonders stark betroffen sind. Wie junge Leute trotzdem für ein Haus sparen können, erklärt Spiegel Online. Indessen überkommt diejenigen, die bereits eine Immobilie gekauft haben, die Angst vor steigenden Zinsen. Sie sichern sich jetzt ab – nutzen dabei aber meist nur einen von zwei möglichen Wegen, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
 
 
 
 
 
Deutsche Bank muss Krisen-Szenario durchspielen
Das gab es noch nie: Die EZB-Bankenaufsicht hat die Deutsche Bank angewiesen, die möglichen Kosten einer Abwicklung des riskanten Investmentbankings durchzurechnen. Es ist das erste Mal, dass die Behörde eine solche Maßnahme anordnet, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Allerdings werde die EZB später wohl auch andere Institute beauftragen, ihre Abwicklungskosten zu berechnen. Für die Deutsche Bank gehen die Chaos-Tage indessen auch nach dem Chef-Wechsel weiter. Standard & Poor’s hat das Rating des Geldhauses auf die Beobachtungsliste für eine eventuelle Herabstufung gesetzt, berichtet Reuters. Zudem will ein Aktionär der Bank nun auch den Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner loswerden, schreibt die Financial Times. Allerdings weiß der Chef-Aufseher offenbar drei der zehn größten Anteilseigner hinter sich, weiß Finanzen. Kein Vertrauen bekommt die Deutsche Bank indessen vom Verlag Springer Nature – der geht bald an die Börse und lässt sich dabei lieber von Morgan Stanley begleiten. "Peinlich für die Deutsche Bank", findet die Frankfurter Allgemeine Zeitung und nennt die Begründung "bemerkenswert". Indessen stellt ZDF fest: Für die Deutsche Bank werde es unter den aktuellen Bedingungen auf absehbare Zeit sehr schwer bis unmöglich, wieder zu den amerikanischen Konkurrenten aufzuschließen. Denn während die hiesigen Banken noch immer unter schwächelnden Zahlen ächzen, stehen die Geldhäuser in Amerika laut Börse ARD vor dem besten Quartal seit der Finanzkrise.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
5857
 
 
  Milliarden Euro Geldvermögen besaßen die privaten Haushalte Ende 2017 hierzulande – das sind knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Ein neuer Höchstwert also. Ein Grund für den Anstieg: Die Deutschen investierten mehr in Aktien und Fonds.  
 
Quelle Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 12.442 Punkte, ein Plus von 0,2 Prozent.
Dow: 24.360 Punkte, ein Minus von 0,5 Prozent.
Nikkei: 21.826 Punkte, ein Plus von 0,2 Prozent im Vormittagshandel.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ALTERSVORSORGE
 
Riestern soll einfacher und günstiger werden
 
Eigentlich gilt die Riester-Rente als gescheitert. Doch nun wollen die Versicherer ein neues Konzept vorlegen – auch um das lukrative Geschäft nicht an den Staat zu verlieren. Die Süddeutsche Zeitung wertet das neue Produkt als ein Eingeständnis der Versicherer, dass die bisherigen Angebote zu kompliziert und zu teuer sind.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GELDANLAGE
 
Die Do-it-yourself-Strategie
 
Die Zeiten sind unruhig und die Risiken groß – Unterstützung bei der Geldanlage ist da wichtig. Könnte man zumindest meinen. Die Wirtschaftswoche hält dagegen: Anleger können auch in Eigenregie Erfolg haben, wenn sie klassische Fehler vermeiden. Wer Aktien hingegen meidet und sein Geld lieber aufs Girokonto legt, der hat hierzulande allein im ersten Quartal rechnerisch durchschnittlich 86 Euro verloren, weiß das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KRANKENKASSE
 
Betrugsverdacht bei der Barmer
 
Die Barmer steht im Mittelpunkt staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Mitarbeiter von Deutschlands zweitgrößter Krankenkasse sollen mit Hilfe falscher Patientendaten Geld aus dem Gesundheitsfonds abgezogen haben, berichtet der Spiegel.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BARGELD
 
Hat der Geldautomat bald ausgedient?
 
Noch stehen sie an jeder Ecke: Geldautomaten. Vor fünfzig Jahren wurde der erste in Deutschland aufgebaut. Inzwischen schrumpft ihre Zahl jedoch. Warum das so ist und ob es bald Ersatz gibt, hinterfragt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Auch das Manager Magazin beschäftigt sich mit der Bargeld-Liebe der Deutschen und präsentiert eine Statistik, die zeigt, wo die Bürger ihr Geld am liebsten verstecken – von der Keksdose bis zur Sockenschublade.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ÖFFENTLICHE FIRMEN
 
Top-Manager und trotzdem kein Millionär
 
Führungskräfte in öffentlichen Unternehmen verdienen deutlich weniger als ihre Kollegen in der freien Wirtschaft. Doch je nach Branche schwanken die Gehälter gewaltig. So verdienen etwa die Spitzenkräfte in den Stadtwerken mehr als doppelt so viel wie in der Branche "Gesundheit und Soziales", berichtet die Süddeutsche Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Immer mehr Banken, Versicherer und Investmentfonds gehen wegen der Massenschießerei in der Parkland High School in Florida auf Abstand zur Waffenindustrie. HB Mit Olof Seidel hat die NordLB ihren neuen Finanzchef in den eigenen Reihen gefunden. HB Für den Fall einer Übernahme des spanischen Mautstraßenbetreibers Abertis will der Baukonzern Hochtief seine Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Konzerngewinns auf 65 Prozent erhöhen. FAZ Die New Yorker Investmentbankboutique Perella Weinberg eröffnet ein Büro in Paris. HB  Obwohl sich die Aktienmärkte zuletzt etwas beruhigt haben, bleiben US-High-Techaktien aufgrund ihrer sehr hohen Bewertung anfällig. n-tv Die US-Bank Goldman Sachs übernimmt das Start-up-Unternehmen Clarity Money. HB Die Online-Bank N26 will die Mitgliederzahlen verdreifachen, schwarze Zahlen schreiben – und dann an die Börse. HB Die Start-up-Beteiligungsfirma Rocket Internet hat ihren Verlust im vergangenen Jahr eingedämmt und will im laufenden Jahr mit bestimmten Beteiligungen in die Gewinnzone kommen. Spon Der tschechische Antivirus-Hersteller Avast plant im Mai einen Börsengang an der London Stock Exchange. FAZ
 
 
     
 
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Wachstum, so weit das Auge reicht
 
 
   
 
 
 
 
  Finanztrends für den Mittelstand  
 
 
 
IN KOOPERATION MIT HANDELSBLATT
 
Unternehmensinsolvenzen nehmen ab
 
Laut Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ist die Zahl der Firmenpleiten 2017 um 6,6 Prozent gesunken. Damit haben lediglich etwa 20.000 Unternehmen Insolvenz gemeldet. Den Grund dafür sieht der Verband unter anderem in der guten Konjunktur und sagt in seiner Insolvenzprognose auch für 2018 einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen voraus. Auf COMPEON, dem unabhängigen Finanzportal für den Mittelstand, erhalten Unternehmen, die die gute Konjunktur nutzen wollen, individuelle Finanzierungsangebote von über 220 renommierten Finanzpartnern. Die durchschnittlichen Darlehenskonditionen auf www.compeon.de sind auf Drei-Monatssicht um 0,60 Prozentpunkte und auf Sechs-Monatssicht um 0,32 Prozentpunkte gestiegen.
 
   
 
 
 
   
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
VWD TOP FUNDS
 
Die besten Aktienfonds im vwd funds service, sortiert nach Performance drei Jahre, Rang 6 bis 10
 
 
 
Fondsname / KVG Performance Rücknahmepreis Datum
Janus Henderson Horizon Fund Japanese Smaller Companies Fund A2 USD
Henderson Management S.A.
52,52% 61,97 steigender Kurs 12.04.2018
SEB SICAV 2 SEB Eastern Europe Small Cap Fund C (EUR)
SEB Investment Management AB
51,08% 4,33 steigender Kurs 12.04.2018
FPM Funds Stockpicker Germany Small/Mid Cap (C)
Universal-Investment-Luxembourg S.A.
50,74% 431,08 steigender Kurs 13.04.2018
Prévoir Perspectives C
Société de Gestion Prévoir
49,57% 266,90 steigender Kurs 05.04.2018
CRATON CAPITAL-PRECIOUS METAL
LLB Fund Services AG
42,64% 107,63 steigender Kurs 12.04.2018
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
DAVID SCHWIMMER
 
Von der Bank zur Börse
 
David Schwimmer, Goldman-Sachs-Banker, übernimmt die Leitung der London Stock Exchange. Nach einer 20-jährigen Karriere bei der US-Investmentbank soll er ab dem 1. August den Job als Börsen-Chef antreten. Schwimmer sei bekannt für seinen "starken Intellekt" und "partnerschaftlichen Ansatz", schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
NOTENBANKEN
 
Wie Trump die Zinswende gefährdet
 
Donald Trump ist unberechenbar. Die Unsicherheit darüber, welches politische Pulverfass der US-Präsident als nächstes öffnen könnte, hat selbst die Währungshüter erfasst. Beweis sind die Protokolle der jüngsten Zinssitzungen: Nahezu zeitgleich haben die Hüter von Dollar und Euro vor den Folgen eines globalen Handelskonflikts gewarnt. Sie fürchten um den Aufschwung – weshalb Sparer um die Zinswende fürchten müssen, warnt die Welt. Eine weitere Folge von Trumps schwer einschätzbarer Strategie: Staatsanleihen aus der Euro-Zone werden laut dem Handelsblatt beliebter.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TIDJANE THIAM
 
Was Banking mit Fußball zu tun hat
 
Tidjane Thiam, Chef der Credit Suisse, hat eine Vorliebe für Vergleiche zum Sport. Auf einer Konferenz in London verglich er sich nun selbst mit dem langjährigen Trainer des Londoner Fußball-Clubs Arsenal, Arsene Wenger. "Ich würde mich als paranoiden Optimisten bezeichnen. Oder einfacher gesagt: Ich bin der Anti-Wenger für diejenigen, die sich im Fußball auskennen", sagte er laut Business Insider. Was er damit meint, erklärt Finews.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Als 2008 die spanische Immobilienblase platzte, ließen Investoren Zehntausende Neubauten einfach verwaisen. Einige stehen heute noch so da wie vor zehn Jahren. Der Fotograf Markel Redondo hat für sein Projekt "Sand Castles" das Ausmaß des Ganzen mithilfe von Drohnen dokumentiert. Die Süddeutsche Zeitung zeigt Aufnahmen der Geisterstädte.
 
 
 
 
 
 
 
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