Der historische Bitcoin-Crash / Deutsche Wirtschaft auf Rezessionskurs / Vorbereitungen für den Untergang
 
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Dienstag, 27. November 2018
 
Bitcoin: Crash mit historischem Ausmaß
 
 
 
 
 
Der Bitcoin ist erstmals seit rund eineinhalb Jahren unter die 4000-Dollar-Marke gesunken – zeitweise sogar unter 3500 Dollar. Innerhalb einer Woche habe die Kryptowährung damit mehr als ein Drittel ihres Werts eingebüßt, berichtet n-tv. Keine andere Währung sei so schlimm dran wie der Bitcoin – außer die von Venezuela, vergleicht die Washington Post. Die Börsen-Zeitung bilanziert, Bitcoin & Co. hätten den "Legitimitätsnachweis als Anlageklasse" noch nicht erbracht. Das Manager Magazin sucht nach den Ursachen des jüngsten Absturzes. Analysten verwiesen auf eine technische Aufspaltung der Schwesterwährung Bitcoin Cash, die dazu geführt habe, dass Anleger eine Destabilisierung des Krypto-Gesamtmarktes befürchteten. Angesichts des Kursverfalls sehen die Großbanken JP Morgan und Deutsche Bank neue Probleme für Kryptowährungen, wie das Handelsblatt berichtet – ihre Produktion lohne sich nicht mehr. In der vergangenen Woche hatte bereits die South China Morning Post berichtet, dass in China reihenweise kleine Miner aufgeben. Mit Blick in die nahe Zukunft gibt sich der Krypto-Experte Mike Novogratz in der Financial Times dennoch zuversichtlich. "Wir werden die Wende nächstes Jahr sehen. Dann werden sich die Kurse wieder bewegen." Godmodetrader dagegen zeigt sich betont bearish – das "große Blutbad" habe noch gar nicht stattgefunden.
 
 
 
 
 
Deutschland auf dem Weg in die Rezession?
Ökonomen hatten mit einem starken vierten Quartal für deutsche Unternehmen gerechnet, doch jetzt sieht die Prognose auf einmal anders aus: Der Ifo-Index auf Basis einer Umfrage unter 9000 Firmen ist im November im dritten Monat in Folge gesunken. "Herbstblues statt vorweihnachtlicher Hochgefühle", fasst Reuters die Lage zusammen, während die Welt sogar davon spricht, dass die Rezession plötzlich "ganz nah" sei. Die Finanz- und Eurokrise sei in den letzten Jahren erfolgreich unterdrückt worden, doch 2019 dürften die Illusionen platzen, lautet die Prognose des Manager Magazins. Deutschland stehe vor einem Schock – schon bald würden wir "unsanft aus unseren Träumen vom reichen Land erwachen". Die Zeit überschreibt den Artikel mit "Fertig machen zur Talfahrt", für den die Autoren mit vielen Unternehmern gesprochen hat. Ein Fazit: Die öffentliche Debatte verharre im "Retro-Modus"; in Berlin werde nur noch darüber diskutiert, wie das viele Geld, das der Boom einbringt, ausgegeben werden könnte. "Dabei ist es mit der Wirtschaft ein wenig wie mit der Lindenstraße: Sie läuft und läuft und läuft – und je länger sie läuft, desto weniger kommt man auf den Gedanken, es könnte einmal anders sein. Und dann, ganz plötzlich, ist Schluss."
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
44
 
 
  Prozent der Entscheider in hiesigen Banken sehen aktuell großen Handlungsbedarf, wenn es darum geht, das eigene Digitalanagebot auszubauen. Die dringlichste Aufgabe: Kosten senken.  
 
Quelle Private Banking Magazin
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 11.355 Punkte, ein Plus von 1,5 Prozent.
Dow: 24.640 Punkte, ein Plus von 1,5 Prozent.
Nikkei: 21.987 Punkte, ein Plus von 0,8 Prozent im Mittagshandel.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1MBD-SKANDAL
 
Fed erteilt Goldman Rüffel
 
Neuer Ärger für Goldman Sachs: Nachdem Morgan Stanley in der vergangenen Woche den Konkurrenten wegen des 1MBD-Skandals herabgestuft hatte, bekommt die Bank jetzt einen Rüffel der US-Finanzaufsicht. Wie die Financial Times berichtet, drängt die New Yorker Fed Goldman, das eigene Risikomanagement zu verbessern. Konkret sei moniert worden, dass in den vergangenen Jahren nur sehr wenige Deals als zu riskant oder unpassend abgelehnt worden seien.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KASSEN-QUALITÄTSRATING
 
Das sind die besten gesetzlichen Krankenkassen
 
Welche gesetzliche Kasse hat die besten Zusatzleistungen? Welche bietet die Aussicht auf stabile Beiträge? Ein vom Handelsblatt zusammengefasstes Rating gibt jetzt Aufschluss.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GELDPOLITIK
 
Legt die EZB Kreditprogramm wieder auf?
 
Kündigt die Europäische Zentralbank schon im Dezember eine neue Runde langfristiger Kredite an Banken an? Zwar hatte EZB-Chefvolkswirt Peter Praet zuletzt erklärt, diese Entscheidung sei verfrüht. Doch Barclays-Analysten rechneten dennoch mit einer neuen Runde der gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (TLTROs), um "eine Straffung der Kreditbedingungen zu verhindern", schreibt Bloomberg. Für die EZB sei das Thema heikel, analysiert das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Aus Frust über die Sparpläne der Deutschen Bank wird Ex-Vorstand Marcus Schenck stattdessen Partner bei Perella Weinberg. HB General Motors will in Nordamerika sieben Fabriken stilllegen und tausende Jobs abbauen. NYT Crédit Agricole hat kein Interesse an einer Commerzbank-Übernahme. HB Immer mehr Banken verlangen Gebühren; eine Auswertung zeigt, bei welchen Filialbanken das Girokonto noch nichts kostet. HB Im dritten Quartal war die Wirtschaft im Währungsraum so langsam gewachsen wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr, dennoch will die EZB ihre Anleihenkäufe zum Jahresende beenden. HB Statt von Pricewaterhousecoopers will sich Volkswagen künftig von Ernst & Young prüfen lassen. BI Envion, die Firma, die den größten deutschen ICO gestartet hatte, wird aufgelöst. HB Apple hat am gestrigen Montag – zumindest zeitweise – den Titel des wertvollsten Unternehmens der Welt an Microsoft abgegeben. BB Mit einem Plus von knapp drei Prozent haben Allianz-Aktionäre die Nachricht honoriert, dass der Münchener Versicherer als erste ausländische Assekuranz in China eine Holding gründen darf, an der kein einheimisches Unternehmen beteiligt ist. HB
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Verschoben, aber nicht gelöst
 
   
DIVID-ENDE
 
Ghosn streitet alles ab
 
 
   
 
 
 
 
DAX-SENTIMENT
 
 
 
 
UMFRAGE
 
Die Dax-Korrektur ist wohl noch nicht beendet
 
Laut einer exklusiven Umfrage glauben viele Anleger, dass es bald wieder aufwärts geht. Sie könnten sich irren. Mehr
 
 
   
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
JP MORGAN CHASE
 
Anti-Trump-Kommentar mit Folgen
 
Jamie Dimon hat eigentlich ein ganz gutes Standing in der US-Finanzwirtschaft. Doch jetzt ist dem angesehenen Chef von JP Morgan Chase eine Bemerkung zu Donald Trump auf die Füße gefallen. Nachdem Dimon im September erklärt hatte, er sei "smarter" als Trump – worauf Trump auf Twitter freilich verbal explodierte –, wurde das langjährige Mitglied der demokratischen Partei von seinem Aufsichtsrat, allen voran Ex-ExxonMobil-Boss Lee Raymond, zur Rede gestellt, berichtet die Financial News. Dabei war Dimon schon längst zurückgerudert.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TESLA-CHEF
 
"Wenige Wochen von der Pleite entfernt"
 
Elon Musk, Chef des Elektroautobauers Tesla, hat in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Axios bei HBO eingeräumt, dass seine Firma durch die herausfordernde Produktion des Model 3 "in akuter Todesgefahr" stand. Das Unternehmen habe "wie verrückt Geld verloren". Ansonsten äußert sich Musk im Interview vorrangig zu Künstlicher Intelligenz und seinem Plan, zum Mars zu fliegen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GOOGLE & CO
 
Was die GAFAs wirklich in der Bankenwelt wollen
 
Hartmut Giesen, Business Developer der Sutor Bank, nimmt die "Schreckgespenster der Bankenwelt" in den Blick – gemeint sind die GAFAs – Google, Amazon, Facebook und Apple. Zwar sei eine GAFA-Bank, so der Banker im Private Banking Magazin, unwahrscheinlich – nicht jedoch, dass die GAFAs "partielle Finanzdienstleistungen massiv anbieten werden und dort, wo sie aktiv sind, auch Banken kräftig Marktanteile wegnehmen werden".
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Vielleicht gibt es in keiner Branche so viele Schwarzseher wie in der Finanzbranche. Entsprechend hoch dürfte auch der Anteil der "Prepper" (von "to be prepared") sein – derjenigen, die sich mit Notvorrat, Waffendepot und Survival-Skills auf die Zeit vorbereiten, in der alles endgültig den Bach runtergeht. Die Neue Zürcher Zeitung stellt Vertreter dieser Gruppierung vor, die sich regelmäßig in der Schweiz treffen: Die meisten von ihnen gingen ihrem Hobby möglichst im Geheimen nach. Typische Katastrophenszenarien seien der Kollaps des Finanzsystems oder ein europaweiter Zusammenbruch der Energieversorgung. "Auch den Ausbruch einer Pandemie ziehen manche in Betracht und philosophieren über die damit einhergehenden postapokalyptischen Zustände à la Zombie-Film 'Night of the Living Dead'."
 
 
 
 
 
 
 
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