Trump teilt aus / Verheerendes Echo für Grundsteuer-Pläne / Die eigene Steuerlast im Vergleich
 
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Mittwoch, 28. November 2018
 
Trump teilt mal wieder aus
 
 
 
 
 
Die Ruhe währte nicht lange: Eigentlich hatten Donald Trump und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker den Handelsstreit im Sommer beigelegt – zumindest vorübergehend. Nun stehen Autozölle aber offenbar wieder ganz oben auf der Agenda Washingtons. Schon in der kommenden Woche könnte der US-Präsident Zölle auf eingeführte Fahrzeuge verhängen, berichtete die Wirtschaftswoche. Die Rede sei von 25 Prozent – und das werde Deutschlands wichtigste Branche empfindlich treffen. Die Aktienkurse deutscher Hersteller reagierten laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung deutlich. Doch deutsche Autobauer waren nicht die Einzigen, die am Dienstag dank "Börsenschreck Trump" ihr Fett weg bekamen, so Börse ARD. Auch General Motors geriet ins Visier. Nur einen Tag, nachdem der Detroiter Autobauer angekündigt hatte, mehr als 14.000 Stellen zu streichen, machte Trump seinem Ärger auf Twitter Luft und drohte mit einem Subventionsstopp, so das Handelsblatt. Auch für die deutsche Autoindustrie ist die Krise des US-Konzerns ein Warnsignal – allerdings habe die Branche hierzulande einen Vorteil, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Dass es mit GM bergab geht, hat Trump nicht zuletzt selbst verschuldet. "Die US-Autobranche ächzt unter dem vom US-Präsidenten angezettelten Zollstreit mit Handelspartnern wie der EU oder China", analysiert die Tagesschau. Für Trump ist das aber kein Grund zum Einlenken. Im Gegenteil: Er sorgt dafür, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und China weiter verschärft. Dem Wall Street Journal sagte Trump, er gehe davon aus, dass die bereits bestehenden Abgaben auf chinesische Waren von bisher 10 auf 25 Prozent erhöht würden.
 
 
 
 
 
Verheerendes Echo für Grundsteuer-Pläne
Immobilien könnten für einige bald teurer werden – für die Besitzer, aber auch für die Mieter. Schuld ist die Grundsteuer. Bisher kassieren die Kommunen 14 Milliarden Euro für 36 Millionen Häuser, Wohngebäude und Grundstücke. Doch die Grundlage der Berechnung ist verfassungswidrig. Wie Finanzminister Olaf Scholz die Neuberechnung plant, will nun die Bild erfahren haben. Demnach soll die Grundsteuer künftig für jede Wohnung individuell berechnet werden – und nicht mehr nur für ganze Häuser. Grundlage sollen Fläche und Alter sowie die Höhe der Miete sein, erklärt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Doch das Echo auf die Pläne fällt "verheerend" aus, bemerkt n-tv. Die Welt warnt vor einem immensen bürokratischen Aufwand und spricht von der "kompliziertesten Steuer aller Zeiten". Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter moniert einen "inhaltlich völlig falschem Ansatz". Zudem warnen zahlreiche Experten vor steigenden Mieten. Denn: Nicht nur Eigenheimbesitzer werden durch die Grundsteuer stark belastet, auch Mieter zahlen sie über die Nebenkosten. Die Berliner Zeitung fordert darum: "Die Grundsteuer ist unsozial und muss abgeschafft werden." Für die Kommunen hingegen ist Scholz' Vorschlag zumindest "denkbar" – so lange es schnell geht, denn sie drängen laut dem Handelsblatt auf eine zeitnahe Einigung.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
3,3
 
 
  Milliarden Euro wurden in Deutschland von Jahresbeginn bis Ende September an gemeinnützige Organisationen und Kirchen gespendet. Das Geld kam von rund 16,5 Millionen Privatleuten. Damit ist die Zahl der Wohltäter zwar gesunken – die waren dafür aber umso großzügiger. Denn: Die Gesamtsumme an Spenden ist gestiegen.  
 
Quelle Spiegel Online
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 11.309 Punkte, ein Minus von 0,4 Prozent.
Dow: 24.749 Punkte, ein Plus von 0,4 Prozent.
Nikkei: 22.148 Punkte, ein Plus von 0,9 Prozent im Mittagshandel.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BANKEN
 
Wie gut der Service vor Ort wirklich ist
 
Im Zuge der Digitalisierung wächst die Zahl der Finanzinstitute, die ohne Filialen auskommen. Die Commerzbank fährt eine andere Strategie: Sie will Kunden mit Wohlfühlambiente in ihre neuen "Flagship"-Filialen locken und so Boden gegenüber den Online-Playern gutmachen. Wie gut die Beratung bei Banken vor Ort wirklich ist, hat das Handelsblatt getestet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
COBA UND HELABA
 
Rückzug aus dem Poker um die NordLB
 
Die Commerzbank nimmt Abstand von einer Beteiligung oder Übernahme der NordLB. Das Institut wolle kein verbindliches Angebot für die Hannoveraner Landesbank abgeben, sagten Insider dem Handelsblatt. Auch die Landesbank Hessen-Thüringen will laut n-tv offenbar nicht nach der NordLB greifen, sodass nur noch private US-Finanzinvestoren im Rennen um das Institut sein dürften.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ONLINE-RECHNER
 
Wie viel Steuern Sie im Vergleich zahlen
 
Steuern zahlt niemand so richtig gerne. Doch wie viel vom eigenen Gehalt geht tatsächlich an den Staat? Darüber den Überblick zu behalten, ist – angesichts diverser Abgaben wie Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Renten- und Krankenversicherung – gar nicht so einfach. Genau darum stellt Spiegel Online einen Online-Rechner zur Verfügung. Damit lässt sich nicht nur die eigene Steuerlast kalkulieren – der Rechner zeigt auch, wie viele Menschen in Deutschland mehr und wie viele weniger zahlen als man selbst.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
PEPP
 
EU-Standardrente tritt auf der Stelle
 
Europaweit ein einheitliches Produkt für die Altersvorsorge schaffen – das ist das Ziel, das die EU-Kommission mit dem "Pan-European Personal Pension Product" (Pepp) verfolgt. Doch das Projekt tritt auf der Stelle und unter Experten verliert die EU-Standardrente an Unterstützung. "Wir halten das Vorhaben für so sinnlos wie einen Kropf", findet Lars Gatschke, Finanzmarkt-Fachmann des Verbraucherzentrale Bundesverbands, laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Die Opel Bank hat einen Rechtsstreit um einen Darlehensvertrag verloren. FAZ Börsengehandelte Indexfonds sind zwar günstig und beliebt, doch laut Bundesbank sollten Anleger die Risiken im Blick haben. HB Spekulationen über eine mögliche Übernahme von Osram durch Finanzinvestoren haben die Aktie des Lichttechnik-Konzerns kräftig nach oben getrieben. Rtr Der Reiseveranstalter Thomas Cook streicht nach einer enttäuschenden Entwicklung die Dividende für das Geschäftsjahr 2017/18. FAZ
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Mit ETCs rolloptimiert in Rohstoffe investieren
 
Investitionen in Rohstoffe sind aufgrund von Lagerungskosten oder Rolleffekten nicht immer einfach. Exchange Traded Commodities (ETCs) schaffen Abhilfe: sie ermöglichen ein kostengünstiges 1:1-Investment ohne Laufzeitbegrenzung und mit integrierter Rolloptimierung. Durch ETCs können Anleger u. a. in Öl, Kupfer oder Nickel investieren. Erfahren Sie mehr in unserem Video: etc.bnpparibas.com.
 
 
     
 
 
 
 
 
FINANCE TODAY
 
 
 
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SCHULDEN- UND EUROKRISE
 
Deutschland auf dem Weg in die Rezession?
 
 
   
   
 
 
 
 
   
 
 
 
 
FINTECH-WEDNESDAY –
DAS WICHTIGSTE AUS DER BRANCHE
 
Nachdem das Start-up Fintecsystems mit seinem Dienst Sofortpay eine Konkurrenz zu Klarna aufgebaut hat, wird es nun von dem Payment-Anbieter verklagt. GZ Junge Finanzfirmen formieren sich zunehmend gegen die etablierten Banken. HB
Die NIBC Bank stellt dem Berliner Payment-Fintech Ratepay eine Kreditlinie in Höhe von 83 Millionen Euro zur Verfügung. Finanz-Szene Das Fintech Figo greift Unternehmen unter die Arme, die Apps mit einer Rundumübersicht zu Versicherungen, aber auch Bankkonten und Vermögensanlagen planen. FP Die Kooperation zwischen der Österreichischen Post und der Fintech Group ist geplatzt. HB Finlab und Carsten Maschmeyer unterstützen den Launch der neuen digitalen Investmentplattform des Start-ups Cashlink mit einer Finanzierung in siebenstelliger Höhe. Wiwo
 
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NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
BVB-ATTENTÄTER
 
Ein Anschlag für die Börsen-Wette
 
Sergej W. wollte den Aktienkurs von Borussia Dortmund durch einen Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus abstürzen lassen. Am Dienstag wurde der BVB-Attentäter vor dem Dortmunder Landgericht zu 14 Jahren Haft verurteilt – wegen versuchten Mordes in 28 Fällen, zweifacher Körperverletzung und Herbeiführung einer Sprengstoff-Explosion, so das Manager Magazin. Wie genau der 29-Jährige an der Börse reich werden wollte, erklärt n-tv.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
HAUSHALTSSTREIT
 
Signal des Einlenkens aus Italien
 
Luigi Di Maio, Italiens Vizepremier, geht im Haushaltsstreit einen Schritt auf die EU zu. Wenn die Verhandlungen mit der EU-Kommission bedeuteten, dass das Defizitziel ein wenig reduziert werden müsse, sei das für die Regierung nicht wichtig, sagte Di Maio laut dem Handelsblatt. Insidern zufolge bietet Italien nun an, das Defizitziel für 2019 bis auf 2,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu senken. Bislang wurden 2,4 Prozent angestrebt. Der EU geht die Zugeständnisse nicht weit genug – sie will laut Handelsblatt noch vor Weihnachten ein Strafverfahren gegen Italien einleiten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BAFIN-CHEF
 
Hufeld verteidigt EU-Bankenkontrolle
 
Felix Hufeld, Chef der deutschen Finanzaufsicht Bafin, verteidigt die Kontrolle wichtiger Banken durch europäische Institutionen. Banken im Euroraum seien hochgradig vernetzt, auch deutsche Institute hätten erhebliches Vermögen in EU-Staaten, sagte Hufeld laut Spiegel Online vor dem Bundesverfassungsgericht. Der BGH verhandelt seit Dienstag darüber, ob die Bankenaufsicht durch die EZB gegen die Verfassung verstößt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1MDB
 
Das "ekelhafte" Verhalten von Goldman Sachs
 
Anwar Ibrahim, der designierte malaysische Premierminister, kritisiert Goldman Sachs scharf: Die Beteiligung der Bank an den korrupten Milliardendeals mit Malaysias Staatsfonds 1MDB bezeichnete er gegenüber der Financial Times als "ekelhaft". Nun fordert der künftige Regierungschef Entschädigung – und zwar mehr als 600 Millionen Dollar, weiß n-tv.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Dass Humor sich auszahlt, macht die Ing-Diba vor. Die hat es nämlich erneut an die Spitze des Social-Media-Rankings der deutschen Bankenszene geschafft, das Storyclash für das Manager Magazin erstellt. Demnach bringt es Diba in den Sozialen Medien auf fast 44.000 Likes und Kommentare – fast so viele, wie die Banken auf den Plätzen 2 bis 5 zusammen vermelden können. Wie sie das geschafft haben? Indem sie lustiger ist als die anderen.
 
 
 
 
 
 
 
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