Die EZB-Geldschwemme endet / Bafin untersucht “Phantomaktien” / Zahl der Krypto-Fans nimmt zu
 
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Freitag, 14. Dezember 2018
 
Die Geldschwemme endet
 
 
 
 
 
Die EZB rüttelt nicht an ihren Leitzinsen. Die Währungshüter beließen den Schlüsselsatz zur Geldversorgung der Geschäftsbanken wie erwartet auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent, so das Manager Magazin. Doch mit zusätzlichen Anleihenkäufen machen die Notenbanker zum Jahresende Schluss. Die Erträge aus fällig werdenden Anleihen sollen allerdings auch nach der ersten Zinserhöhung für längere Zeit voll wieder angelegt werden, so lange wie erforderlich, erklärt Finanzen. Das dürfte erhebliche Verunsicherung aus dem Markt nehmen, da viele Anleger sich fragten, was die EZB mit den auslaufenden Anleihen wohl machen würde, meint der Aktionär. Es handele sich immerhin um einen Bestand von mehr als zwei Billionen Euro. Gleichzeitig korrigiert die EZB ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone erneut nach unten. Grund ist die schwächere Weltwirtschaft, so Spiegel Online. Mario Draghi macht sich Sorgen, meint Bloomberg und die Sparer bleiben die Gekniffenen, sie können sich höhere Zinsen auch 2019 abschminken, erwartet der Tagesspiegel. Bild zitiert gar eine neue Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft, derzufolge niedrige Zinsen sogar noch bis zum Jahr 2050 ein Dauerthema bleiben.
 
 
 
 
 
Deutsche Bank: Schon wieder Ärger in den USA
Der Deutschen Bank droht in den USA neues Ungemach. Nach der jüngsten Geldwäsche-Razzia fordern nun laut Bloomberg Elizabeth Warren und Chris Van Hollen, hochrangige Politiker der Demokraten, Ermittlungen des US-Senats. Auch das Repräsentantenhaus, in dem die Demokraten ab Januar die Mehrheit stellen, dürfte das Geldhaus demnächst ins Visier nehmen, glaubt Reuters. Es gehe darum, sicherzustellen, dass sich die Bank an die Anti-Geldwäschegesetze der USA hält und darum herauszufinden, wo die Vorschriften noch verbessert werden müssen. Das Handelsblatt hinterfragt jedoch, ob es wirklich zu einer Untersuchung kommen wird.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
763
 
 
  Euro werden die Deutschen im kommenden Jahr einer Studie der GfK zufolge im Schnitt mehr zur Verfügung haben. Die Kaufkraft pro Einwohner soll 2019 um gut drei Prozent auf 23.779 Euro steigen.  
 
Quelle Reuters
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 10.925 Punkte, kaum verändert.
Dow: 24.597 Punkte, ein Plus von 0,3 Prozent.
Nikkei: 21.439 Punkte, ein Minus von 1,7 Prozent am späten Vormittag.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
"PHANTOMAKTIEN"
 
Bafin verschickt Fragebogen
 
Die deutschen Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden gehen mutmaßlich illegalen Börsentransaktionen mit in den USA gehandelten Aktienhinterlegungsscheinen, sogenannten American Depositary Receipts (ADRs), nun intensiv auf den Grund. Dem Handelsblatt zufolge hat die Bundesfinanzaufsicht Bafin einen umfassenden Fragenkatalog zum Thema "Phantomaktien" an rund 60 Banken verschickt, den diese bis zum 18. Januar beantworten sollen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BITCOIN & CO.
 
Zahl der Krypto-Fans hat sich fast verdoppelt
 
35 Millionen verifizierte Krypto-Nutzer gab es Ende September, noch zu Beginn des Jahres waren es laut dem Cambridge Center for Alternative Finance erst 18 Millionen. Zur gleichen Zeit stürzte Bitcoin, die Krypto-Währung mit der größten Marktkapitalisierung, laut Bloomberg um mehr als 80 Prozent ab.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
IMMOBILIENBRANCHE
 
Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch
 
Weder eine mögliche Zinswende noch die jüngsten Konjunktursorgen können das Klima in der Immobilienbranche trüben. 82 Prozent der Unternehmen schätzen ihre Lage als gut ein, zeigt die aktuelle Auswertung des IW-Immobilienscout-Indexes, der dem Handelsblatt exklusiv vorliegt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
HEDGEFONDS
 
Lage ist besser als die Stimmung
 
All die Todesanzeigen für die Hedgefondsbranche waren verfrüht, meint Bloomberg. Die Zahl der Liquidierungen habe in diesem Jahr sogar abgenommen. Ebenso wie die der Neugründungen – aber das könnten ja auch Anzeichen für steigende Qualität sein, findet die Nachrichtenagentur.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Achtung, Korrektur: Gestern wurde an dieser Stelle fälschlich berichtet, Kapilendo stehe vor dem Aus. Richtig ist: Den Kapilendo-Anlegern droht ein Totalverlust aus dem Frank-Thelen-Investment Von Floerke. MM Die Bausparkasse des Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische (W&W) will die Aachener Bausparkasse übernehmen. Börsen-Zeitung Finanzinvestoren wollen angeblich den Betreiber von Online-Portalen Scout24 übernehmen. HB Unternehmen dürfen kein Zusatzentgelt für Zahlungen mit Paypal und Sofortüberweisung verlangen, das Landgericht München hat das dem Busunternehmen Flixbus untersagt. Heise.de Der Stromkonzern RWE will alle Vorzugsaktien in Stammaktien umwandeln. Finanzen Die Wirtschaft in der Schweiz wächst weiter und die Nationalbank hält an den niedrigen Zinsen fest. HB Weltweit hat die Verschuldung auf 184 Billionen Dollar zugenommen, das sind rund 86.000 Dollar pro Person. BB Das britische Fintech Revolut hat sich eine europäische Banklizenz gesichert, mit der es traditionellen Banken auch im Kreditgeschäft Konkurrenz machen will. HB
 
 
     
 
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INPUT NEWS
 
 
 
     
 
  14.12.18  
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Gewinnwarnung von BASF spiegelt Probleme der Branche wider
 
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J.P. MORGAN ASSET MANAGEMENT
 
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Devisen weekly: Euro profitiert im Vorfeld der EZB-Ratssitzung. Brexit-Chaos setzt Pfund spürbar unter Druck.
 
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Huawei und kein Ende des Handelskriegs
 
 
  Für den Inhalt sind die Emittenten verantwortlich.  
 
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
BREXIT
 
Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung
 
Theresa May, die britische Premierministerin, hat laut Spiegel Online neue Zusicherungen bekommen, um die Brexit-Blockade im Londoner Parlament zu lockern. In einer Erklärung beim Brüsseler Gipfel beteuerten die 27 bleibenden EU-Länder gestern, dass die Anwendung der Sonderregeln für eine offene Grenze in Irland – wenn irgend möglich – vermieden werden soll. Der ganze Prozess bleibt unberechenbar, findet das Handelsblatt, das Unterhaus in London entscheide nun, ob es zu einem wilden Austritt kommt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
VERDI
 
Das mit der Bankenfusion wird nichts
 
Jan Duscheck, der für die Gewerkschaft Verdi im Aufsichtsrat der Deutschen Bank sitzt, hält einen Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank derzeit für ausgeschlossen, wie ihn Reuters zitiert. Es müsse vielmehr darum gehen, "die Geschäftsmodelle in beiden Häusern zu schärfen und die strategischen Planungen umzusetzen." Das Handelsblatt spielt derweil das Für und Wider durch und fragt: Wie realistisch ist diese Fusion?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
EZB
 
Warnung vor neuen "Zombiebanken"
 
Korbinian Ibel, EZB-Generaldirektor, hält nicht viel von der in der EU erzielten Einigung, derzufolge angeschlagenen Banken Erleichterungen beim Abbau von faulen Krediten eingeräumt werden soll. "Die Banken, die immer konservativ gearbeitet haben, werden bestraft. Die Banken, die faule Kredite in der Bilanz vor sich hergeschoben haben, werden belohnt", zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
SCHRODERS
 
"Auf alle Eventualitäten vorbereitet"
 
Peter Harrison, Chef der britischen Fondsgesellschaft Schroders, hat mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über fallende Aktienkurse, die Furcht vor dem Brexit und sein Personal aus der Formel 1 gesprochen.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Wie würde sich ein fossiles Krokodil für 250.000 Dollar unter dem Weihnachtsbaum machen? John LeFevre, der unter dem Twitter-Pseudonym GSElevator die Finanzgemeinde unterhält, hat eine Geschenkliste für Reiche und Superreiche entwickelt. Das Ergebnis ist laut Finews eine "eklektische Auswahl" von mal teuren und mal weniger kostspieligen, nützlichen und weniger nützlichen Artefakten, Gegenständen, Accessoires und Spielzeugen.
 
 
 
 
 
 
 
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