Uber im Wettrennen um Börsengang / Berlin bastelt an Banken-Mega-Fusion / Der Weg zum reichsten Mann der Welt
 
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Montag, 10. Dezember 2018
 
Uber geht ins Wettrennen um den Börsengang
 
 
 
 
 
Nur wenige Tage nach Bekanntwerden der Börsenpläne des Mitfahrdienstes Lyft zieht der US-Rivale Uber nach – und will nun offenbar auch möglichst schnell an die Wall Street. Das Unternehmen habe einen vertraulichen Antrag für eine Aktienplatzierung eingereicht, berichtete das Wall Street Journal. Angepeilt sei ein Börsengang im Frühjahr 2019, berichtet die Zeit. Laut New York Times bieten sich Uber und Lyft ein regelrechtes Wettrennen darum, welches der beiden Unternehmen zuerst an die Börse kommt. Ubers Sprung aufs Parkett wäre einer der größten Börsengänge von US-Technologieunternehmen, die im nächsten Jahr anstehen, bemerkt der Standard. Bei der jüngsten privaten Finanzierungsrunde wurde der Fahrdienstvermittler mit 76 Milliarden Dollar bewertet, bei einer Notierung am Aktienmarkt könnten es 120 Milliarden Dollar sein, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Doch woher kommt plötzlich der Sinneswandel zweier Firmen, die die Börse so lange gemieden haben? "Die Taxi-Konkurrenten aus dem kalifornischen San Francisco brauchen das Geld der Anleger, um ihre nächste Wachstumsphase zu finanzieren und um Mitarbeitern und Investoren die Möglichkeit zu geben, ihre Anteile zu Geld zu machen", erklärt das Handelsblatt. Nun muss Uber-Chef Dara Khosrowshahi die Investoren allerdings noch davon überzeugen, dass der Taxi-Konkurrent den Weg aus den roten Zahlen findet. Im dritten Quartal war ein Milliarden-Verlust angefallen, weiß n-tv.
 
 
 
 
 
Berlin bastelt an Banken-Mega-Fusion
Geht es um die Zukunft der Banken, skizziert Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing ein klares Bild: In Europa gebe es zu viele Geldhäuser – eine Konsolidierung sei unausweichlich, machte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung klar. Nun könnte die Deutsche Bank selbst Opfer dieser Konsolidierungswelle werden. Denn: Obwohl sich die Bundesregierung offiziell noch gelassen gibt, werden intern angeblich schon nationale Fusions-Szenarien durchgespielt, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf einen Vorab-Bericht des Nachrichtenmagazins Focus. Das Bundesfinanzministerium sei bereit, einen Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank zu orchestrieren. Angesichts der schweren Krise der beiden Institute seien in den vergangenen Monaten verschiedene Möglichkeiten skizziert worden, schreibt Börse ARD – und stellt die Szenarien vor. Dass Deutschlands größtes Geldhaus mit anhaltenden Problemen zu kämpfen hat, ist unübersehbar: Seit Jahresbeginn haben die Aktien mehr als die Hälfte ihres Werts verloren, vor gut einer Woche erschütterte eine groß angelegte Razzia die Bank, und erst kürzlich wurde bekannt, dass das Institut im Geldwäscheskandal der Danske Bank eine größere Rolle gespielt haben könnte als bislang bekannt. Und genau solche Skandale, so mahnt Finanzaufseher Thorsten Pötzsch im Interview mit dem Handelsblatt, könnten "zu massiven Reputationsverlusten bis hin zu existenzbedrohenden Situationen führen". Der Epoch Times bleibt da nur ein wehmütiger Rückblick: "Es gab Zeiten – die Älteren werden sich noch daran erinnern – da galt die Deutsche Bank als der Inbegriff deutscher Tugenden (...) Bis der Schweizer Josef Ackermann 2002 das Ruder übernahm und diesen Leuchtturm der deutschen Wirtschaft in seiner zehnjährigen Amtszeit in einen Trümmerhaufen verwandelte."
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
5
 
 
  Milliarden Euro im Jahr könnte es deutsche Autobauer kosten, wenn Donald Trump die angedrohten US-Strafzölle für Autoimporte von bis zu 25 Prozent tatsächlich umsetzt.  
 
Quelle Tagesspiegel
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 10.788 Punkte, minus 0,2 Prozent.
Dow: 24.389 Punkte, minus 2,2 Prozent.
Nikkei: 21.201 Punkte, minus 2,2 Prozent am Nachmittag.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DAX-KONZERNE
 
Intransparenz bei Bonuszahlungen
 
Dax-Konzerne sind in der Regel dazu verpflichtet, die Gehälter und Boni ihrer Vorstände offenzulegen. Von wirklicher Transparenz kann dennoch nicht die Rede sein. Denn: Die meisten legen nicht genau offen, welche konkreten Ziele ihre Vorstände überhaupt erreichen müssen, um einen Bonus zu bekommen. Besonders undurchsichtig geht es bei Adidas zu, zeigt eine Studie. Wirecard und Covestro zeigen laut der Wirtschaftswoche aber, dass es auch anders geht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
VERGLEICH
 
Die besten Hausratsversicherungen
 
Wenn die Kerzen auf dem Adventskranz leuchten, dann ist das für viele die besinnlichste Zeit des Jahres. Doch die heimelige Vorweihnachtszeit birgt auch Gefahren. Die Zahlen zeigen: Zwischen den Jahren häufen sich Feuerschäden. Das Handelsblatt nimmt das zum Anlass für einen Vergleich von Hausratsversicherungen – und verrät, wo es die besten Konditionen gibt und warum der genaue Blick ins Kleingedruckte lohnt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BUNDESBANK
 
Galgenfrist für den 500-Euro-Schein
 
Die Bundesbank hält dem 500-Euro-Schein länger die Treue als die meisten anderen Notenbanken im Euroraum. Noch bis einschließlich 26. April 2019 sind die Scheine bei der Bundesbank und der Österreichischen Nationalbank zu haben. Die übrigen nationalen Zentralbanken stellen die Ausgabe der Banknote bereits am 26. Januar 2019 ein, schreibt der Tagesspiegel.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Die Opec-Staaten und andere Förderländer drehen den Ölhahn stärker zu als erwartet und stoppen damit die Talfahrt der Ölpreise. ARD Ökonomen zufolge wird die EZB im kommenden Jahr neue langfristige Kredite für Banken anbieten, aber mit Zinserhöhungen umso vorsichtiger sein. HB Kurz vor der nächsten Zinsentscheidung in den USA mehren sich die Signale für eine vierte Erhöhung in diesem Jahr. Rtr Chinas Führung hat Kanada vor "schwerwiegenden Konsequenzen" in der Affäre um die in Vancouver inhaftierte Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou gewarnt. BI Bis zu einem Drittel der kriminellen Vermögenswerte in Deutschland soll im Immobiliensektor investiert sein. HB
 
 
     
 
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FINANCE TODAY
 
 
 
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Schnell noch das Haus verschenken
 
  MICROSOFT SETZT AUF BOTS  
INDEXFONDS
 
Die Fallstricke der Schwellenländer-ETFs
 
   
SHORTCUTS
 
Der Bitcoin-Kurs kennt nur eine Richtung: nach unten
 
 
   
 
 
 
 
  Finanztrends für den Mittelstand  
 
 
 
IN KOOPERATION MIT HANDELSBLATT
 
Digitale Entwicklung im Finanzsektor unterstützt Kunden
 
Die Digitalisierung bietet Banken und anderen Finanzanbietern Chancen, Kundenbedürfnisse besser zu bedienen. Der Bundesverband deutscher Banken sieht in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz nun die Finanzanbieter in der Pflicht, die Entwicklung kundenorientiert voranzutreiben. Auch das Finanzportal COMPEON setzt auf die digitale Optimierung von Prozessen, um Firmenkunden optimalen und digitalen Zugang zu einem Netzwerk aus über 220 Finanzierungsanbietern wie Banken, Sparkassen, Förderbanken und Leasing- und Factoringspezialisten zu bieten: So können Unternehmer bequem Finanzierungsangebote online einholen. Die durchschnittlichen Darlehenskonditionen auf COMPEON sind auf Drei-Monatssicht um 0,20 Prozentpunkte und auf Sechs-Monatssicht um 0,77 Prozentpunkte gestiegen.
 
   
 
 
 
   
 
 
 
 
   
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
JEFF BEZOS
 
Der Weg zum reichsten Mann der Welt
 
Jeff Bezos hat als Amazon-Chef Milliarden verdient und ist der reichste Mann der Welt. Wie er es dorthin geschafft hat? Börse ARD zeichnet den Weg des Visionärs in Etappen nach – vom Nebenjob bei McDonald's über den ersten Amazon-Firmensitz in einer Garage bis hin zu der Frage, was Bezos eigentlich mit all seinem Geld macht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ELEKTROAUTOBAUER
 
Tesla trotzt der Börsenschwäche
 
Elon Musk, Tesla-Chef, hat den Investoren und dem Aktienkurs seines Unternehmens mit seinen zahllosen Eskapaden wochenlang zu schaffen gemacht. Nun ist es auf einmal ausgerechnet der Elektroautobauer, der immun gegen die allgemeine Kursschwäche an der Börse zu sein scheint. Warum Tesla-Papiere klettern, während Börsenlieblinge wie Apple oder Amazon abtauchen, erklärt das Manager Magazin.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
HAMBURG
 
Heilende Pille gegen den Immobilienmangel?
 
Alexander Blažek, Vorsitzender des Eigentümerverbands Haus & Grund Schleswig-Holstein, fordert Deutschlands Großstädte auf, sich ein Beispiel an Hamburg zu nehmen: Dort wurde im Zuge der Wohnungsnot nämlich der Ausbau von Dachgeschossen erleichtert. "Würde die Hamburger Regelung übernommen, könnten schnell Tausende Wohnungen entstehen, ohne dass erst neues Bauland erschlossen werden müsste", so Blažek. Allerdings ist es so einfach dann doch nicht, denn es gibt ein paar Hindernisse, warnt die Welt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AUFSPALTUNG
 
Elliott mischt Bayer auf
 
Paul Singers Hedgefonds Elliott macht Druck auf Bayer: Der aktivistische Investor drängt das Management und den Aufsichtsrat des Dax-Konzerns dazu, eine Aufspaltung des Unternehmens in zwei Bereiche – Pharma und Agrarchemie – auszuloten, berichtet Bloomberg unter Berufung auf einen Insider.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Generell steigen die Wohnungspreise auch in Japan – und doch gibt es in ländlichen und vorstädtischen Gegenden des Landes jede Menge unbewohnte Häuser, die wenig bis gar keinen Wiederverkaufswert haben. Das hat dazu geführt, dass einige Besitzer die Gebäude verschenken oder Behörden Subventionen für Menschen anbieten, die bereit sind, die Häuser abzureißen. Wie es zu dem krassen Leerstand kommt, erklärt der Business Insider.
 
 
 
 
 
 
 
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