Handelszoff könnte Finanzkrise auslösen / Commerzbank droht Dax-Rauswurf / HNA-Chef tödlich verunglückt
 
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Donnerstag, 5. Juli 2018
 
Handelszoff könnte Finanzkrise auslösen
 
 
 
 
 
Angela Merkel, die Kanzlerin der Auto-Nation, warnt vor einer von dem Handelskonflikt mit den USA ausgelösten Finanzkrise. Strafzölle auf europäische Autos seien deutlich ernster zu nehmen als erhöhte Abgaben auf Stahl und Aluminium, zitiert sie Bloomberg. Tatsächlich dückt der Zoff bereits auf die Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft. Deutlich ablesen lässt sich das bereits am aktuellen Konjunkturtableau des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Länderbericht des Internationale Währungsfonds, schreibt die Börsen-Zeitung. Der neue US-Botschafter Richard Grenell hat derweil führenden deutschen Auto-Managern eine Lösung unterbreitet. Bei einem Geheimtreffen in der amerikanischen Botschaft in Berlin teilte Grenell Dax-Größen wie Herbert Diess (VW), Dieter Zetsche (Daimler), Harald Krüger (BMW) und Elmar Degenhart (Continental) mit, Washington sei zu einer Null-Lösung bereit – was bedeute, dass beide Seiten, Europa wie die USA, komplett auf Autozölle verzichten, berichtet das Handelsblatt (Premium). Gleichzeitig dreht sich die Vergeltungsspirale im Zollstreit zwischen China und den USA, meldet Spiegel Online. Die Volksrepublik wolle ab Freitag Zölle auf US-Güter im Wert von 34 Milliarden Dollar erheben – als Reaktion auf US-Präsident Donald Trump, der seinerseits für morgen Zölle auf Güter aus dem Reich der Mitte in gleicher Höhe angekündigt hatte. Die Börsen sind in der Schreckstarre: Das könnte sich als die Ruhe vor dem Sturm erweisen, wenn es "am Freitag zum Showdown zwischen den USA und China" kommt, zitiert Reuters einen Händler. "In so einer Lage mag sich niemand langfristig positionieren."
 
 
 
 
 
Commerzbank droht der Rauswurf aus dem Dax
Der Dax ist gerade 30 geworden und die Commerzbank war von Anfang an dabei – doch diese Innigkeit könnte bald enden. Laut der neuesten Rangliste der Deutschen Börse für ihre Auswahlindizes würde die Bank sich nicht mehr für den deutschen Hauptindex qualifizieren. Entscheidend ist allerdings die Rangliste, die am 5. September erscheint. Zwei Monate hat die Commerzbank also noch, um ihre Position zu verbessern, meint die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Stattdessen drängt ausgerechnet ein Konkurrent aus der Finanzbranche in den Spitzen-Index, schreibt das Manager Magazin: Die Finanztechnologiefirma Wirecard, deren Aktienkurs im vergangenen halben Jahr um rund 50 Prozent zugelegt hat.
Wie wahrscheinlich solch ein Abstiegsszenario für die Commerzbank tatsächlich ist, lässt sich derzeit allerdings kaum seriös beurteilen. Zuletzt habe die Dax-Aufnahme von Covestro verdeutlicht, wie schwierig es sein kann, Änderungen frühzeitig vorherzusagen, schreibt das Handelsblatt.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
2,5
 
 
  Billionen Dollar betrug das weltweite Geschäft mit Firmenkäufen und -fusionen im ersten Halbjahr 2018. Ein solches Volumen hatte der Markt zuvor noch nie: Im Gesamtjahr könnte die Rekordmarke von fünf Billionen Dollar überschritten werden.
 
 
Quelle New York Times
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 12.317 Punkte, ein Minus von 0,26 Prozent.
Dow: Wegen eines Feiertags blieben die US-Börsen gestern geschlossen.
Nikkei: 21.708 Punkte, ein Minus von 0,2 Prozent im Vormittagshandel.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ECHTZEIT-ÜBERWEISUNGEN
 
Die Tempo-Revolution im Bankwesen
 
In Deutschland sind Echtzeit-Überweisungen schon seit November möglich – bislang bot sie aber nur die HypoVereinsbank an. Ab dem 10. Juli soll sich das ändern, schreibt Chip: 50 Millionen Deutsche könnten dann in Sekundenschnelle Geld versenden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
WETTBEWERB
 
Sonderrolle der Sparkassen in Gefahr
 
Die Monopolkommission äußert sich kritisch zu den Sparkassen: Sollten sich die Verbundsstrukturen weiter verfestigen, könne bald nicht mehr von selbständigen Unternehmen die Rede sein, sondern von einem einheitlichen Konzern. Die Sparkassen jedoch wehren sich laut Handelsblatt (Premium) vehement.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ZUKUNFTSFÄHIGKEIT
 
Wer Daten hat, hat auch Macht
 
Banken und Vermögensverwalter müssen auf drei Faktoren achten, wollen sie fit für die Zukunft werden, wie die gemeinsame Studie “Global Wealth Managers – Date To Be Different” der Beratungsgesellschaft Oliver Wyman und dem Deutsche Bank Research ergibt. Finews listet sie auf.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
RISIKOANALYSE
 
Stresstest auch für Asset Manager
 
Große Banken werden Stresstests unterworfen – und das sollte auch für große Vermögensverwalter der Fall sein, findet Bloomberg. Schließlich hätten Asset Manager weltweit so viel Geld unter Verwaltung wie die gesamte Weltwirtschaft in einem Jahr an ökonomischem Output produziere.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
LEBENSVERSICHERUNG
 
Die Liebe der Deutschen kühlt ab
 
Die Deutschen schlossen im vergangenen Jahr eine Million wengier Lebensversicherungen ab, so der Branchenverband GDV. Das hat laut Handelsblatt nicht nur mit dem Niedrigzins zu tun.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
PRIIPS-REGULIERUNG
 
Nicht so recht durchdacht
 
Privatanleger erhalten seit Jahresbeginn auf maximal drei Din-A4-Seiten eine Übersicht über Kosten, Markt- und Kreditrisiken ihrer Anlagen und Versicherungen. Nun wächst die Kritik an dieser Priips-Regulierung (Packaged Retail and Insurance-based Investment Products). Dass bei ihrer Umsetzung einiges in die falsche Richtung läuft, sei allerdings schon zum Start absehbar gewesen, meint die Börsen-Zeitung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Die Deutsche Pfandbriefbank rechnet nach dem ersten Halbjahr mit einem geringen Gewinnrückgang als zunächst befürchtet. Rtr Anders als in den vergangenen Jahren einigen sich Sparkasse und Stadt Düsseldorf schnell auf eine Gewinnausschüttung. HB Die Zahl gemeldeter Verstöße gegen aufsichtliche Bestimmungen, die jährlich bei der Bafin eingehen, nimmt rapide zu. Börsen-Zeitung Das Fintech Compeon plant, im kommenden Jahr ein Milliarde Euro an Finanzierungen zu schaffen. Börsen-Zeitung Dirk Klee wird bei Barclays CEO des Bereichs Savings, Investments & Wealth Management, zuvor war er COO bei der UBS. Finews Die französische Großbank Credit Agricole will sich nach eigener Aussage nicht aus Polen zurückziehen. Rtr Der vor zwei Monaten aufgedeckte Geldwäscheskandal der dänischen Danske Bank weitet sich aus: Zwischen 2007 und 2015 könnten über die estnische Tochtergesellschaft bis zu 8,3 Milliarden Dollar gewaschen worden sein. HB Die Regierung in Bern hat Martin Schlegel zum neuen stellvertretenden Direktoriumsmitglied der Schweizer Nationalbank ernannt. Rtr Europas Hedgefondsbranche erholt sich: Im März hatte sie 587 Milliarden Euro unter Management, so der Branchen-Tracker Preqin. BB Die Zinsdifferenz zwischen zweijährigen und zehnjährigen US-Staatsanleihen ist ein Krisenindikator – und nähert sich einer gefährlichen Marke. HB    
 
 
     
 
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NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
UNFALL
 
HNA-Topmanager tödlich gestürzt
 
Wang Jian, Mitgründer und Verwaltungsratschef des chinesischen HNA-Konzerns, ist nach einem schweren Sturz in Frankreich seinen Verletzungen erlegen, meldet die New York Times. Wang galt als treibende Kraft hinter der milliardenschweren Einkaufstour, die HNA unter anderem zum Großaktionär der Deutschen Bank werden ließ, so das Manager Magazin.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KARRIERE
 
Das Achleitner-Netzwerk wird größer
 
Ann-Kristin Achleitner, unter anderem Aufsichtsrätin bei Deutsche Börse und Munich Re, berät künftig auch den Private-Equity-Investor Investcorp, meldet das Handelsblatt (Premium).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
GRIECHENLAND
 
Das Ende der Krise
 
Euklid Tsakalotos, der griechische Finanzminister, erwartet laut Manager Magazin "das Ende der griechischen Krise". Im August läuft das Griechenland-Programm des Euro-Rettungsfonds ESM offiziell aus. Dann soll das Land alleine am Kapitalmarkt bestehen, wie zuvor schon Irland, Portugal, Spanien und Zypern.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
EURO-COIN
 
Finanzminister will keine EU-Digitalwährung
 
Olaf Scholz, Bundesfinanzminister, warnt vor der Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld in Europa. Mit so einem Euro-Coin seien schwer einschätzbare Risiken verbunden, potentielle Vorteile, darunter besonders schnelle Überweisungen, ließen sich auch anders umsetzen, zitiert ihn das Handelsblatt (Premium).
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Bloomberg hat einen Reporter einige Tage lang bei Ovation Vacations arbeiten lassen, einer Hochzeits- und Urlaubsberatung für Superreiche. Sein Bericht liefert nun Einblicke in die private und teilweise hochneurotische Welt der Superreichen. So lässt sich manch ein Krösus offenbar Fleisch kofferweise in den Honeymoon hinterherfliegen, weil er nur dem eigenen Metzger vertraut. Die Agentur jettet aber nicht nur mit Steaks durch die Welt, sie bucht auch private "Meet-and-Greet mit dem Papst" oder den "transatlantischen Charterflug für den Vogel eines Scheichs".
 
 
 
 
 
 
 
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