Bafin rechnet mit Banken-Crash / Die Lira stürzt und stürzt / EZB und WTO sorgen sich
 
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Freitag, 10. August 2018
 
Bafin rechnet mit Banken in Schieflage
 
 
 
 
 
Die deutsche Finanzaufsicht Bafin bereitet sich auf eine wachsende Zahl von Kreditinstituten in Schieflage vor: „Es ist ein Szenario denkbar, in dem die Konjunktur schwächelt, deshalb mehr Kredite ausfallen und gleichzeitig die Zinsen nochmals sinken“, sagte der für Bankenaufsicht zuständige Exekutivdirektor Raimund Röseler der Wirtschaftswoche. „Wir rechnen damit, dass in diesem Fall in den kommenden Jahren mehr Banken Probleme bekämen.“ Im beschriebenen Szenario würden die Erträge der Geldhäuser weiter sinken, während die Institute gleichzeitig ihre Risikovorsorge für notleidende Kredite erhöhen müssten. Das könnte einige Finanzinstitute vor große Probleme stellen, denn aktuell profitieren sie davon, dass in Deutschland wegen der stabilen konjunkturellen Lage nur sehr wenige Kredite ausfallen, schreibt das Handelsblatt. Experten der Europäischen Bankenaufsicht berichten, dass die Summe der Problem-Kredite in deutschen Banken im Vergleich zu Griechenland (44,9 Prozent) und Zypern (38,9 Prozent) mit 1,9 Prozent niedrig sei. Demnach stehen in deutschen Bankenbüchern 49,6 Milliarden Euro an Krediten im Feuer. Für kleinere Häuser könnten die zum existentiellen Problem werden, meint Wall Street Online.
 
 
 
 
 
Türkei im Clinch mit sich und der Welt
Die türkische Lira fällt auf ein Rekordtief: Seit Jahresbeginn hat sie knapp ein Drittel ihres Wertes eingebüßt und gestern alleine zwei weitere Prozent. Dieser anhaltende Verfall setzt die türkische Regierung zunehmend unter Druck, schreibt Reuters. Das türkische Finanzministerium versucht, die Märkte zu beruhigen: Den heimischen Banken und anderen Unternehmen drohten trotzdem keine Liquiditätsengpässe, zitiert das Manager Magazin aus offiziellen Statements. Heute will Finanzminister Berat Albayrak neue Pläne für die Wirtschaft vorstellen. Die Türken werden ihre Wachstumspläne zusammenstreichen müssen, meint Bloomberg. Der wachsende Einfluss von Präsident Recep Tayyip Erdogan auf die eigentlich unabhängige Zentralbank stimmt internationale Investoren skeptisch. Sie ziehen ihr Geld ab und stellen türkischen Anleihen und Aktien zum Verkauf. Die Inflation ist auf mehr als 15 Prozent gestiegen, das Leistungsbilanzdefizit vergleichsweise hoch, fasst Spiegel Online die Situation zusammen. Für den Präsidenten wird es langsam ungemütlich, meint das Handelsblatt (Premium). Selbst im regierungstreuen Lager verliere er an Unterstützung.
 
 
 
 
 
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ZAHL DES TAGES
 
2,5
 
 
  Billionen Dollar allein im ersten Halbjahr, ein Plus von 61 Prozent im Vorjahresvergleich – mit diesem Volumen läuft das M&A-Geschäft auf einen eindrucksvollen neuen Rekord zu.
 
 
Quelle Handelsblatt
 
 
 
 
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FINANZNACHRICHTEN
 
 
 
 
BÖRSE
 
Frankfurt, New York, Tokio
 
Dax: 12.676 Punkte, ein Plus von 0,34 Prozent.
Dow: 25.514 Punkte, ein Minus von 0,3 Prozent.
Nikkei: 22.494 Punkte im Vormittagshandel, 0,46 Prozent schwächer.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
HANDELSKRIEG
 
EZB und WTO warnen
 
Die Europäische Zentralbank und die Welthandelsorganisation blicken laut Reuters mit Sorge auf den Handelsstreit der USA mit China und anderen Ländern. Sollten alle angedrohten Schritte umgesetzt werden, würde der durchschnittliche US-Einfuhrzoll auf den höchsten Stand der vergangenen 50 Jahre klettern, warnten die Währungshüter in ihrem Wirtschaftsbericht. Derweil nehmen die USA die russische Währung mit neuen Strafmaßnahmen ins Visier. Bald könnten es die Banken in Russland schwer haben, sich neues Geld zu besorgen, meint die Welt, obwohl der Kreml schon viel getan habe, um sich weniger verwundbar zu machen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
PRIVATE ALTERSVORSORGE
 
Von den Zinsen leben
 
Mit einer Lebensversicherung können Senioren bis an ihr Lebensende Rente bekommen, doch das Ersparte ist nachher weg. Das geht auch anders, meint die Wirtschaftswoche und erklärt, wie man an eine Rente nur aus Zinsen kommt – und das Ersparte dann vererben kann.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
VERMÖGENSBILDUNG
 
Auswege aus der Anlagenot
 
Wackelbörsen, Inflation und Niedrigzinsen bedrohen das Vermögen vieler Anleger. Erfahrene und erfolgreiche Fondsmanager verraten dem Handelsblatt (Premium) ihre Strategie.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ANLEGERSCHUTZ
 
Drei Antworten auf eine Frage
 
Anlegerschützer haben lange dafür gekämpft, dass Sparer über die wahren Kosten ihrer Fonds informiert werden. Das Ergebnis ist skurril, findet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Von 2020 an drohe Anlegern nun, dass sie beim Kauf eines Fonds mehrere Informationen über seine Kosten erhalten, die alle unterschiedlich sind.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TESLA
 
Banken lauern auf den Deal
 
Führungskräfte von Banken wie Goldman Sachs und Citigroup diskutieren laut New York Times, wie ein Deal strukturiert werden könnte, um den lukrativen Auftrag an Land zu ziehen und Tesla von den Börsen zu nehmen. Ein Geschäft dieser Größenordnung werde mit zehn bis 20 Milliarden Dollar bewertet. Reuters jedoch meldet, dass noch nicht einmal Teslas Aufsichtsrat bisher konkrete Informationen hat, wo Gründer Elon Musk die rund 72 Milliarden Dollar hernehmen will, die der Abschied von der Börse kosten würde.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shortcuts aus der Finanzbranche
 
Paypal-Gründer Peter Thiel investiert in Berliner Fintech-Startup Taxfix. Gründerszene Der Versicherer Hannover Rück plant massive Umwälzungen in seinem USA-Geschäft, um Kosten zu sparen. HB Die Berlin Hyp hat im ersten Halbjahr die eigenen Erwartungen sowohl beim Neugeschäft als auch bei der Ergebnisentwicklung übertroffen. Börsen-Zeitung Österreichs Raiffeisen Bank International verzeichnet im vergangenen Quartal ein Plus von 29 Prozent. HB Die Zurich Insurance Group steigert Halbjahresgewinn um 19 Prozent. HB Das britische Schatzamt arbeitet an Notfallplänen für die Finanzwirtschaft für den Fall eines harten Brexit. Rtr In der Europäischen Investitionsbank werden zurzeit Kapitalmaßnahmen vorbereitet, die die EU-Bank vor massiven Einschränkungen bei der Kreditvergabe nach dem Brexit bewahren sollen. Börsen-Zeitung Die Hälfte der Briten will im Fall eines harten Brexit ein neues Referendum. HB    
 
 
     
 
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Wie sich Bankgeschäfte automatisieren lassen
 
 
   
 
 
 
 
DAX-SENTIMENT
 
 
 
 
UMFRAGE
 
Wie geht es mit dem Dax weiter?
 
Stimmen Sie ab bei der Handelsblatt-Umfrage Dax-Sentiment. Und Sie erhalten eine Orientierung für Ihre Geldanlage. Hier geht es zur Umfrage.
 
 
     
 
 
 
 
 
INPUT NEWS
 
 
 
     
 
  10.08.18
 
HSBC TRINKAUS & BURKHARDT AG
 
DAX - Noch herrscht die Sommerflaute
 
  10.08.18  
J.P. MORGAN ASSET MANAGEMENT
 
Starker Dollar beschert US-Anleihen deutliches Plus
 
  10.08.18  
HSH Nordbank
 
Devisen weekly: EUR/USD unverändert. EUR/GBP überschreitet 0,90. Blick nach China - PBoC stemmt sich gegen CNY-Abwertung
 
  10.08.18
 
LYXOR ETF SOCIETE GENERALE GROUP
 
Emittenten-Portrait
 
 
  Für den Inhalt sind die Emittenten verantwortlich.  
 
 
 
 
 
NAMEN UND NACHRICHTEN
 
 
 
 
KONJUNKTUR
 
Mit angezogener Handbremse
 
Clemens Fuest, Ifo-Präsident, ist pessimistisch: "Die Weltkonjunktur fährt nur noch mit angezogener Handbremse." Die Erwartungen seien in der vierteljährlichen Befragung von 1200 Experten aus 120 Ländern abermals stark gesunken und lägen nun auf dem niedrigsten Wert seit Ende 2011, zitiert ihn das Manager Magazin.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DEUTSCHE BANK
 
Nicht mal der Obstkorb ist sicher
 
Christian Sewing, der neue Chef der Deutschen Bank, schiebt die nächste Sparwelle an: Führungskräfte müssten jetzt im Zug zweiter Klasse reisen, Konferenzbesuche würden eingeschränkt und Abfindungen weniger großzügig. Nicht einmal der tägliche Obstkorb ist mehr sicher, frotzelt Bloomberg.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
BARCLAYS
 
Investmentbank soll wachsen
 
Jes Staley, Barclays CEO, will ganz offensichtlich mehr Geld im Aktienhandel verdienen, meint Bloomberg und so habe Barclays Investmentbank von der Societe Generale ein ganzes Team von Aktienanalysten abgeworben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
DIGITALGELD
 
Kehrtwende bei den Kritikern
 
Tidjane Thiam von der Credit Suisse, UBS-Präsident Axel Weber, Jamie Dimon von JP Morgan und Larry Fink von Blackrock – alle waren überzeugt, dass der Bitcoin eine reine Spekulationsblase sei. Doch diese ablehnende Haltung ist der Neugier gewichen und die große Institute haben begonnen, die Möglichkeiten mit Kryptowährungen auszuloten, schreibt Finews.
 
 
     
 
 
 
 
DIVID-ENDE
 
Bei den Krypto-Fans gilt die Stadt Zug in der Schweiz als das "lieblichste und gleichsam überteuerste Dorf" der Welt. Nun gibt es sogar einen Führer für diesen Treffpunkt der Geeks, schließlich habe sich die Stadt zu einem "wahren Melting-Point für jede Menge Angelsachsen, Russen und andere Fintech-Aficionados aus aller Welt gemausert", schreibt Finews. Die können nun nachlesen, wo sich die Szene trifft und wer in welchem Hotel ein und ausgeht.
 
 
 
 
 
 
 
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